Stau

Zehn Kilometer Stau vor Gotthard-Nordportal gegen Süden

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Uri,

Am Sonntag hat sich vor dem Nordportal des Gotthardtunnels eine rund zehn Kilometer lange Verkehrskolonne gebildet.

A2
Der Reiseverkehr auf der Autobahn A2 vor dem Gotthardtunnel. (Archivbild) - keystone

Vor dem Nordportal des Gotthardtunnels hat sich am Sonntag eine zehn Kilometer lange Verkehrskolonne gebildet. Vor der Einfahrt in den Tunnel bei Göschenen UR betrug die Wartezeit kurz vor 16 Uhr eine Stunde und 40 Minuten. Das war der Webseite des Touring Club Schweiz (TCS) zu entnehmen.

Den Automobilistinnen und Automobilisten auf der Fahrt in den Süden wurde empfohlen, auf die Autobahn A13 durchs Bündnerland und den San-Bernardino-Tunnel auszuweichen. Allerdings kam es auch auf dieser Route zu Verkehrsüberlastungen, wie der TCS-Seite zu entnehmen war.

Auch im Süden staut es sich

Vor dem Südportal des Gotthard-Strassentunnels stauten sich die Fahrzeuge am Sonntagnachmittag ebenfalls. Kurz vor 16 Uhr erreichte der Stau bei Airolo TI eine Länge von drei Kilometern. Das bedeutete für die Verkehrsteilnehmer laut TCS eine Wartezeit von bis zu 30 Minuten.

Auf der Autobahn A2, die von Basel durch den Gotthardtunnel bis nach Chiasso TI führt, kommt es an Wochenenden und Feiertagen regelmässig zu Stau. Der Stau vom Sonntag dürfte unter anderem auf die Ferienzeit zurückzuführen sein. Schon am (gestrigen) Samstag hatte sich der Verkehr vor dem Gotthard-Nordportal auf bis zu elf Kilometern Länge gestaut.

Das Bundesamt für Strassen Astra rechnete wegen des Ferienreiseverkehrs von Anfang Juli bis Mitte September insbesondere jeweils von Freitag bis Sonntag mit langen Staus und grossen Verkehrseinschränkungen am Gotthard.

Kommentare

User #2477 (nicht angemeldet)

Und wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass 93% der Autos noch ihren Stinkmotor laufen lassen um ihren Innenraum zu kühlen, dann wird es mir nur noch schwindlig. Zumal alle noch freiwillig in den noch heisseren Süden fliehen. Warum? Ist bei uns in der Familie so Tradition. Sommer = Süden, das gehört sich so.

User #4691 (nicht angemeldet)

Vignette auf CHF 500 erhöhen und an die direkte Bundessteuer anrechnen. Dann ist es für alle Schweizer Steuerzahler neutral, aber für die Ausländer eine Belastung mit entsprechender Wirkung. Zudem werden Schweizer und Ausländer gleich behandelt, so dass die EU nichts einwenden kann.

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