Wetter

    Wetter: Am Freitag gibts bis 20 Grad – dann gehts bergab

    Simon Binz
    Simon Binz

    Bern,

    Diese Woche bestimmt der «Martini-Sommer» das Wetter in der Schweiz: Es gibt ungewöhnlich milde und sonnige Spätherbsttage.

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    Noch bis Freitag gibt es in der Schweiz milde Temperaturen (Archiv). - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auf die Schweiz kommt diese Woche der «Martini-Sommer» zu.
    • In den kommenden Tagen bleibt es damit mild, in Alpentälern sind bis 20 Grad möglich.
    • Ab Samstag nimmt die Bewölkung zu, Regen und kühlere Temperaturen sind wahrscheinlich.

    Heute Dienstag, also am 11. November, wird der Martinstag gefeiert. Der Tag ist benannt nach dem heiligen Martin von Tours, der im 4. Jahrhundert lebte. In vielen deutschsprachigen Regionen ziehen Kinder mit bunten Laternen durch die Strassen und singen Lieder. Etwa beim traditionellen «Räbeliechtli-Umzug».

    Doch was hat das mit dem Wetter zu tun?

    Ähnlich wie der «Altweibersommer» im Frühherbst bringt auch der sogenannte «Martini-Sommer» eine milde und oft sonnige Wetterphase mit sich. Sie zeigt sich laut «SRF Meteo» durch ungewöhnlich warme Tage im Spätherbst. So war es bereits in der vergangenen Woche vielerorts freundlich und mild, besonders in den Bergen.

    Welche Jahreszeit bevorzugst du?

    In den kommenden Tagen dürfte es jetzt nochmals wärmer werden – stellenweise sind sogar Temperaturwerte im Rekordbereich möglich.

    So etwa in den Alpentälern am Freitag, wo bis 20 Grad erwartet werden können. Ab Donnerstag gelangt zudem in der Höhe Saharastaub zum Alpenraum.

    Doch alles der Reihe nach.

    Die Temperaturen steigen kontinuierlich

    Ab Dienstag verstärkt sich das Hoch über Osteuropa. Mit südwestlicher Strömung wird laut «SRF Meteo» zunehmend milde Luft zur Schweiz geführt. Am Morgen zeigt sich der Himmel am Nordrand und in der Ostschweiz zunächst zwar noch bewölkt. Örtlich ist auch etwas Regen möglich.

    Im Verlauf des Vormittags lockern die Wolken aber rasch auf, und die Sonne kommt zum Zug. Im Mittelland halten sich teils Nebelfelder, die sich bis Mittag mehrheitlich auflösen. Danach präsentiert sich das Wetter meist sonnig mit Höchstwerten zwischen 10 und 14 Grad.

    Wetter
    Es gibt mildes Wetter mit Höchsttemperaturen von bis zu 20 Grad am Freitag. Danach wird es wieder kälter. - Screenshot/SRF

    Am Mittwoch und Donnerstag zeigt sich das Wetter überwiegend sonnig. Im Flachland halten sich jedoch gebietsweise Nebelfelder, die sich tagsüber überwiegend auflösen. Am Mittwoch ziehen zeitweise Schleierwolken durch, während am Donnerstag zusätzlich Saharastaub in die Atmosphäre gelangt und den Himmel trüben kann.

    Die Temperaturen bleiben für die Jahreszeit ungewöhnlich mild: Im Mittelland werden am Mittwoch etwa 12 Grad erreicht, am Donnerstag bis zu 14 Grad. Im Jura auf rund 1000 Metern sowie in föhnigen Alpentälern sind bis zu 19 Grad möglich. Selbst auf 2000 Metern steigt das Thermometer auf etwa 14 Grad.

    Wahrscheinlich ändert das Wetter

    Am Freitag zeigt sich das Wetter im Flachland zunächst stellenweise neblig. Abseits davon bleibt es trotz Saharastaub überwiegend sonnig und für die Jahreszeit aussergewöhnlich mild: Auf 2000 Metern werden rund 13 Grad erreicht, im Flachland etwa 15 Grad. In föhnigen Alpentälern können die Temperaturen bis auf 20 Grad steigen.

    Saharastaub Wetter
    Ab Donnerstag gelangt in der Höhe Saharastaub zum Alpenraum (hier in Zürich 2022). - Keystone

    Danach ändert sich das Wetter wahrscheinlich. Laut Prognose nimmt die Bewölkung am Samstag allgemein zu. Die Sonne zeigt sich dann nur noch gelegentlich.

    Zunächst im Westen und Süden, später verbreitet, ist etwas Regen möglich. Gleichzeitig wird es etwas kühler.

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    Kommentare

    User #3627 (nicht angemeldet)

    Na, war bislang nichts mit der Klimageschichte. Da müssen eben die beiden Tage mit südlicher Vorderseitenanströmung herhalten ( was völlig normal ist vor einem weit nach Süden ausholenden Tiefdruckausläufer) , um wieder mal von "aussergewöhnlich" fabulieren zu können. Nur folgt der Absturz auf dem Fusse und zwar in ein aussergewöhnlich (!) winterähnliches Wetter mit reichlich Polarluft dabei.

    User #3395 (nicht angemeldet)

    Wenn man sich den Himmel ansieht, wird der Saharastaub gerade vorbereitet.

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