Das Uno-Weltdatenforum (UNWDF) hat am Mittwoch bei seinem Abschluss in Bern die Wichtigkeit von Daten für die Umsetzung der Uno-Agenda 2030 hervorgehoben. Dazu verabschiedete die erstmals hybrid durchgeführte Konferenz eine Abschlusserklärung für ein Aktions-Jahrzehnt im Interesse der Nachhaltigkeit.
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Das Uno-Weltdatenforum (UNWDF) hat am Mittwoch bei seinem Abschluss in Bern die Wichtigkeit von Daten für die Umsetzung der Uno-Agenda 2030 hervorgehoben. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Wichtigste in Kürze

  • Zur Konferenz trafen insgesamt 7626 online-Anmeldungen ein, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mittelte.

668 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren vor Ort. Bundesrat Alain Berset und Uno-Generalsekretär António Guterres unterstrichen ebenfalls die Bedeutung von Daten für die Nachhaltigkeit.

In der Abschlusserklärung ruft das Forum die internationale Gemeinschaft und die Staaten dazu auf, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gemeinschaften im Daten-Ökosystem zu festigen, um die Entwicklungsziele der Agenda 2030 voranzutreiben.

Der Aufbau von Datenkapazitäten, Datenpartnerschaften und Anstrengungen in der Datenpflege stellten sicher, dass niemand auf der Strecke bleibt. Die Entwicklungsziele könnten nur mit qualitativ hochstehenden, zugänglichen, aktuellen und zuverlässigen Daten umgesetzt werden.

Das Forum hatte am Sonntag begonnen. 110 Länder beteiligten sich. Gast war unter anderen auch Microsoft-Präsident Brad Smith. Insgesamt hielt das Forum sieben Plenarsitzungen und über 60 weitere Vorträge und Workshops ab.

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