Walliser Polizeikommandant äussert sich nach Monaten der Stille
Der verheerende Brand in Crans-Montana VS überschattet den Amtsstart des neuen Polizeikommandanten und stellt ihn sofort vor eine enorme Herausforderung.

Das Wichtigste in Kürze
- Am ersten Arbeitstag des Walliser Kommandanten ereignete sich der Brand in Crans-Montana.
- Die Situation war für Frédéric Gisler sehr belastend.
- Nach dem Brand hat er mehr Personal beantragt – die Entscheidung dazu steht noch aus.
Der neue Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Frédéric Gisler, hat sein Amt unter den aussergewöhnlichen Umständen der Brandkatastrophe von Crans-Montana angetreten.
Nach drei Monaten beendet der 52-Jährige nun eine Phase des selbst auferlegten Schweigens.
Als Nachfolger von Christian Varone musste Gisler am 1. Januar – bereits anderthalb Stunden nach seinem Amtsantritt – den verheerenden Brand in der Bar «Le Constellation» bewältigen.

«Im Moment war es Unverständnis. Auch wenn man mir erklärte, was geschah, hatte ich das Gefühl, die Situation sei unwirklich», sagte er der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
«Schwierig zu ertragen»
«Die Situation war schwierig zu ertragen, wenn man als Kommandant sein Personal in Einsätze schickt im Wissen, dass sie am nächsten Tag nicht unversehrt daraus hervorgehen werden. Ich hätte nicht gedacht, eine solche Verantwortung tragen zu müssen», so Gisler.
Im Anschluss an den Brand beantragte Gisler zusätzliche Stellen beim Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport, Stéphane Ganzer. Sein Gesuch ist hängig.












