Walliser Gemeinde-Sicherheitsbeauftragte in Naters und Martigny

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Oberwallis,

Die Sicherheitsbeauftragten der Walliser Gemeinden sind vom Kanton zu zwei Sitzungen einberufen worden. Eine findet noch an diesem Dienstag in Naters im Oberwallis statt, die andere am Mittwoch in Martigny. Thema werden die im Zusammenhang mit der Katastrophe von Crans-Montana stehenden Brandschutzkontrollen sein.

Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana will auch die Tessiner Regierung ein Verbot für Feuerwerke in geschlossenen Räumen erlassen. (Archivbild)
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana will auch die Tessiner Regierung ein Verbot für Feuerwerke in geschlossenen Räumen erlassen. (Archivbild) - KEYSTONE/PABLO GIANINAZZI

Die abendlichen Treffen sind in erster Linie als Gelegenheit zum offenen und konstruktiven Austausch gedacht, wie Marie-Claude Noth-Ecoeur, Chefin der Dienstelle für zivile Sicherheit und Militär beim Walliser Staatsrat, sagt. Dort könne man Erkenntnisse austauschen und über wichtige Massnahmen diskutieren.

In allen Teilen des Kantons geben Sicherheitsbeauftragte hinter vorgehaltener Hand zu, dass ihnen die Mittel, insbesondere das Personal, fehlen, um alle Brandschutzkontrollen durchzuführen.

Was die geltende Gesetzgebung im Wallis betrifft, sind Änderungen in Vorbereitung. So sei im November eine Totalrevision des Gesetzes über den Schutz vor Feuer und Naturgewalten eingeleitet worden, erinnerte Noth-Ecoeur.

Die Schulungen für die kommunalen Sicherheitsbeauftragten werden in Kürze ebenfalls intensiviert. Schliesslich wird eine IT-Plattform entwickelt, die die Überwachung der von den Gemeinden durchzuführenden Kontrollen erleichtern soll.

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