Wallis beschwichtigt nach hohen Spitalrechnungen für Brandopfer

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Crans-Montana,

Nach der Verunsicherung um hohe Spitalrechnungen für italienische Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana beschwichtigt der Kanton Wallis. Die Behörden stellen klar, dass die betroffenen Familien die Kosten nicht selbst tragen müssen.

Viele Brandopfer wurden nach der Katastrophe vom 1. Januar zunächst in das Spital Sitten eingeliefert. (Archivbild)
Viele Brandopfer wurden nach der Katastrophe vom 1. Januar zunächst in das Spital Sitten eingeliefert. (Archivbild) - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

«Die im Spital Wallis erbrachten Leistungen gehen nicht zulasten der Familien», teilte die Dienststelle für Gesundheitswesen am Dienstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit. Sie bestätigte damit frühere Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.

Die Familien seien bereits Ende Februar bis Anfang März schriftlich über das Vorgehen informiert worden, falls sie entsprechende, für sie nicht zahlungspflichtige Rechnungen erhalten, hiess es weiter.

Das Spital Wallis hatte vergangene Woche drei italienischen Familien Kopien von Spitalrechnungen zugestellt. Die Beträge für die Behandlung von drei Verletzten am 1. Januar liegen zwischen 17'000 und 66'800 Franken. Sie sorgten bei den Betroffenen für grosse Verunsicherung.

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Kommentare

User #3490 (nicht angemeldet)

Können wir diesen Kanton loswerden?

Luxy-1

Warum wird das nicht über die Unfallversicherung abgerechnet? Wer 250.- Eintritt bezahlen kann, sollte doch kein Problem Damit haben ausreichend versichert zu sein.

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