Versuchter Raubüberfall auf Bankomaten in der Waadt

Keystone-SDA
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Aclens,

Ein versuchter Überfall auf einen Bankomaten hat am Donnerstag im Waadtländer Dorf Daillens zu einem grossen Polizeieinsatz geführt. Der Verdacht auf Sprengstoff erforderte den Einsatz von Spezialisten der Kantonspolizei sowie des Bundesamtes für Polizei. Eine Schule wurde geschlossen.

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Die Polizei im Kanton Waadt. (Symbolbild) - sda - Keystone/LAURENT GILLIERON

Gegen Mittag entdeckten Sicherheitsbeamte verdächtige Gegenstände in Verbindung mit Sprengstoff an einem Geldautomaten, teilte die Kantonspolizei Waadt am Abend mit. Schnell sei ein Polizeieinsatz gestartet und eine Sicherheitszone eingerichtet worden.

Personen, die sich in einem benachbarten Gebäude aufhielten, sowie Anwohnerinnen und Anwohner wurden evakuiert. Die Schule in der Nähe des Bankomaten, die zum Zeitpunkt des Einsatzes leer war, wurde für den Nachmittag geschlossen. Sprengstoffspezialisten rückten aus und sicherten den Geldautomaten. Gegen 16 Uhr war die Gefahr für die Bevölkerung gebannt und die Sicherheitsvorkehrungen wurden aufgehoben.

Die Personen, die vorsorglich evakuiert und in der Schule ausserhalb der Sicherheitszone untergebracht worden waren, konnten laut Mitteilung der Kantonspolizei nach Hause zurückkehren. Das Dorfzentrum sei wieder sicher zugänglich, sagte Davide Guisolan, Sprecher der Waadtländer Polizei, zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Aufgrund des Einsatzes von Sprengstoff wurde die Bundesanwaltschaft (BA) informiert, die gemeinsam mit Ermittlern der Bundespolizei (Fedpol) und der Kantonspolizei Waadt die Untersuchungen leiten wird.

Die Kantonspolizei ruft zudem Zeugen auf, sich zu melden, falls sie in der Nacht auf Donnerstag verdächtige Personen oder verdächtiges Verhalten in der Nähe des Bankomaten bemerkt haben.

An der Operation waren zahlreiche Patrouillen der Gendarmerie, der Feuerwehr, ein Krankenwagen, Sprengstoffspezialisten, die Hundestaffel, Mitarbeiter der Sicherheitspolizei und der Kriminalpolizei beteiligt, unterstützt von Ermittlern des Fedpol und des Forensischen Instituts Zürich, wie weiter ausgeführt wurde.

Kommentare

Huldrych Ammann

Unsere Freunde aus der EU? Oder gar Bekannte aus Afrika?

User #7305 (nicht angemeldet)

Touristen aus dem nahen Grenzgebiet, wurden wohl bei der Arbeit gestört?!?

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