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    VBS eröffnet Mitwirkung zu Räumungs-Objektblatt Mitholz

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der nächste Schritt für die Räumung des ehemaligen Munitionslagers Mitholz: Das VBS hat die Anhörung und Mitwirkung zum Objektblatt eröffnet.

    Mitholz Munitionslager
    1947 ereignete sich an dieser Felsabrissstelle in Mitholz BE eine Explosion im unterirdischen Munitionslager. Explodiert war ein Teil der eingelagerten Munition von rund 7000 Bruttotonnen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Mitwirkung zum Objektblatt Mitholz des Sachplans Militär ist eröffnet.
    • Das VBS schafft damit die rechtlichen Grundlagen für die Räumung.

    Das VBS hat am Montag die Anhörung und Mitwirkung zum Objektblatt Mitholz des Sachplans Militär eröffnet. Dieses Objektblatt schafft die planungsrechtlichen Grundlagen zur Räumung des ehemaligen Munitionslagers der Armee im Berner Kandertal.

    Wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Montag mitteilte, läuft die Mitwirkung für die Bevölkerung bis zum 1. Juni. Zum Entwurf äussern kann sich jede und jeder, wie es beim VBS auf Anfrage hiess.

    Die Kantone Bern und Wallis können – unter Einbezug von regionalen und kommunalen Stellen – bis zum 17. August Stellung nehmen.

    Tausende Tonnen Munition

    Der Sachplan Militär ist ein Planungs- und Koordinationsinstrument des Bundes im Sinn des Raumplanungsgesetzes. Er legt die Ziele und Vorgaben für die militärische Infrastruktur behördenverbindlich fest. Einsprache erheben gegen das Objektblatt kann man nicht. Diese Möglichkeit besteht nur bei einzelnen Bauprojekten, wie Mediensprecher Lorenz Frischknecht sagte.

    Das riesige unterirdische Munitionslager Mitholz wurde 1947 bei einer Explosion verschüttet. In den eingestürzten Anlageteilen und Schuttkegel sollen noch tausende Tonnen Munition liegen. 2018 kamen Experten zum Schluss, dass vom Lager eine grössere Gefahr ausgeht als bis dahin angenommen.

    Während der Räumung des Lagers müssen rund 50 Bewohnerinnen und Bewohner von Mitholz ihre Häuser verlassen. Rund 90 weitere Personen in der äussersten Gefahrenzone können bleiben, wenn sie wollen, wie seit März dieses Jahres klar ist.

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