Vater bestreitet vor Zürcher Gericht Gewalt gegen Tochter
Ein 30-Jähriger hat vor dem Zürcher Obergericht abgestritten, seine Tochter verletzt zu haben. Sie habe eine Genmutation wegen der sie sich auch in Alltagssituationen schwer verletzen könne, sagte er am Donnerstag.

Der Beschuldigte verlas ein längeres Statement über die Woche, in der seine wenige Wochen alte Tochter zwei Knochenbrüche erlitt. Nichts sei zu sehen gewesen, an dem Tag, an dem er ihr den Oberschenkelknochen gebrochen haben soll.
Er machte dem Spital, in welches das Paar die Tochter später brachte, Vorwürfe. Ein Gentest hätte schon damals Klarheit gebracht, jetzt gebe es mehrere Fachmeinungen dazu, sagte er.
«Der Vorwurf, dass ich meine Tochter verletzt haben soll, zermürbt mich am meisten», sagte er. Die Staatsanwaltsschaft wirft ihm vor, mit massiver Gewalt gegen seine Tochter vorgegangen zu sein. Der 30-Jährige lebt weiterhin mit seiner Freundin und der Tochter zusammen. «Die Konstellation hat uns noch stärker zusammengeschweisst», wie er sagte.










