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Uri gibt Studie zu Missbräuchen an Kollegium in Auftrag

Keystone-SDA Regional
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Uri,

Der Kanton Uri lässt die sexuellen Übergriffe und Gewalttaten am Kollegium Karl Borromäus wissenschaftlich aufarbeiten.

Kollegium
Das ehemalige Kollegium Karl Borromäus. - Foto: Valentin Luthiger / Kanton Uri

Uri lässt die sexuellen Übergriffe und Gewaltanwendungen am Kollegium Karl Borromäus aufarbeiten. Die Studie der Universität Zürich soll unter anderem die Rolle des Kantons klären.

Dies hat der Regierungsrat am Mittwoch mitgeteilt. Er habe zusammen mit dem Benediktinerkloster Mariastein und den Mariannhiller Missionaren beim Historischen Seminar der Universität Zürich eine Studie in Auftrag gegeben.

Das gemeinsame Vorgehen zeige, dass alle beteiligten Institutionen eine «offene und ehrliche Aufarbeitung» wünschten. Das Kollegium wurde ab 1906 als Privatschule und Internat von Benediktinerpatres geführt.

Aufklärung einer düsteren Geschichte

1978 wurde es vom Kanton übernommen. Zudem unterhielten die Mariannhiller Missionare in Altdorf das Internat St. Josef, das 1994 geschlossen wurde. Die Übergriffe in den 1960er- und 1970er-Jahren waren im April publik geworden.

Kommentare

User #6096 (nicht angemeldet)

Völlig überflüssig, weil es weder für die Opfer noch Täter Konsequenzen hat. Die Opfer werden nicht entschädigt, die Täter nicht bestraft. Durchleuchtet die Gegenwart, handelt präventiv und verhindert ein erneut strafbares Verhalten.

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