Unwetter führen in der Zentralschweiz zu Verkehrseinschränkungen
Starke Gewitter haben am Dienstagabend in der Innerschweiz zu einem Murgang, Strassensperren und Unterbrüchen des Bahnverkehrs geführt. Besonders traf es den Kanton Uri.

Wegen eines Erdrutsches kam es am frühen Mittwochmorgen auf der Klausenstrasse zwischen Urnerboden und Ennetlinth-Linthal GL zu Verkehrsbehinderungen, wie der TCS mitteilte. Der Verkehr werde wechselseitig geführt.
Auf der Urner Seite des Sustenpasses ereignete sich am Dienstagabend zwischen Gorezmettlen und der Passhöhe ein Murgang, wie die Kantonspolizei Uri nach der Meldung eines Ereignisses von Alertswiss auf Anfrage mitteilte. Dabei sei niemand zu Schaden gekommen. Das betroffene Gebiet sei weiträumig zu umfahren, hiess es auf Alertswiss.
In Seedorf UR wurde die Seestrasse zwischen dem Schulhaus Seedorf und dem Bolzbach kurz vor Mitternacht gesperrt, wie der Kanton Uri über die Alertswiss-App mitteilte. Die Sperrung wurde gemäss Alertswiss um kurz vor 6.30 Uhr wieder aufgehoben.
Im Kanton Obwalden war der Bahnverkehr der Zentralbahn zwischen Alpnach Dorf und Alpnachstad am Dienstagabend ab 21 Uhr unterbrochen. Wie der Sprecher der Bahn am Mittwochmorgen auf Anfrage mitteilte, dauerte der Unterbruch bis 4 Uhr morgens. Ab Betriebsbeginn verkehrten die Züge wieder normal.










