Uri

    Mineraliensammlung von Karl Franz Lusser kehrt nach Uri zurück

    Keystone-SDA Regional
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    Uri,

    Rund 2000 Mineralien, Gesteinsproben und Fossilien aus der Sammlung des Urner Naturforschers Karl Franz Lusser kehren in den Kanton Uri zurück. Die im Kollegium Schwyz per Zufall entdeckte Sammlung wird nun aufgearbeitet und dokumentiert.

    Rund 2000 Einzelstücke werden von Fachpersonen überprüft und katalogisiert.
    Rund 2000 Einzelstücke werden von Fachpersonen überprüft und katalogisiert. - Handout Baudirektion Uri

    Die Mineraliensammlung wird derzeit im Kraftwerk Amsteg von Fachpersonen gereinigt, bestimmt und neu erschlossen, wie die Urner Baudirektion am Montag mitteilte. Die Aufarbeitung «dieses wichtigen Kulturguts» wird durch den Kanton Uri und der Naturhistorischen Gesellschaft Uri finanziert.

    Die Sammlung befand sich lange im Kollegium Schwyz und wurde dort zufällig in einem Korpus mit Schubladen wiederentdeckt. Sie umfasst Mineralien, Gesteine und Fossilien aus Uri, der Schweiz und dem nahen Ausland. Laut der Mitteilung sind darunter auch Proben aus dem Bau des ersten Gotthardbahntunnels zu finden.

    Der Altdorfer Arzt, Naturforscher und ehemalige Landammann Karl Franz Lusser (1790-1859) hatte die Stücke sorgfältig beschriftet und katalogisiert. Ursprünglich umfasste die Sammlung laut Walter Brücker, der sie im Kollegium Schwyz bei botanischen Arbeiten entdeckte, mehr als 6000 Objekte.

    Die Sammlung und die dazugehörigen Dokumente sollen langfristig gesichert, dem Staatsarchiv Uri übergeben und der Forschung sowie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wie es weiter hiess.

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