Entwicklungshilfe

    UN-Menschenrechtschefin fordert mehr Entwicklungshilfe

    Keystone-SDA
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    Genève,

    Angesichts wachsender Armut weltweit hat die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, die reichen Länder zu mehr Entwicklungshilfe aufgefordert.

    Michelle Bachelet
    Michelle Bachelet - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte warnt vor wachsender Armut weltweit.
    • Die Corona-Pandemie habe die Situation der armen Länder weiter verschlechtert.
    • Die Ungleichheit in der Welt sei so gross wie zuletzt vor 100 Jahren, so Bachelet.

    Die ärmsten 20 Prozent der Weltbevölkerung hätten mit der Corona-Pandemie die grössten Einkommenseinbussen erlitten, sagte Bachelet am Montag zum Auftakt der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf.

    Auch von der Klimakrise seien sie besonders stark betroffen. Die Ungleichheit in der Welt sei nach einer Studie so gross wie seit mehr als 100 Jahren nicht mehr.

    Die reichen Länder müssten ihre Anstrengungen verdoppeln, um 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung für die internationale Zusammenarbeit bereitzustellen, forderte sie. Deutschland hat dieses Ziel nach Angaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit nach vorläufigen Berechnungen im vergangenen Jahr erreicht.

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