Ukraine Krieg

    Ukraine Krieg: Jetzt rüsten Schweizer ihre Schutzräume auf

    Antun Boskovic
    Antun Boskovic

    Bern,

    Vor gut eineinhalb Monaten hat der Ukraine-Krieg begonnen. Nun rüsten Schweizer ihre Schutzräume auf – teilweise reichen die Vorräte für über ein Jahr.

    Ukraine Krieg
    Der ehemalige Polizist Benno Panissidi zeigt in der SRF-Rundschau seine Vorräte. Er hat vom Dosenbrot bis zum Benzin für alles vorgesorgt. - Screenshot SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wegen des Ukraine-Kriegs lassen immer mehr Schweizer ihre Schutzräume kontrollieren.
    • Einige haben genügend Vorrat in ihren Schutzräumen, um ein Jahr überleben zu können.

    Der Ukraine-Krieg dauert schon sieben Wochen, ein Ende ist weiterhin nicht abzusehen. Einige Menschen befürchten sogar, dass sich der Ukraine-Krieg auf andere Länder ausweiten und in einem dritten Weltkrieg enden könnte.

    Dementsprechend bereiten sich auch in der Schweiz immer mehr Menschen auf ein solches Szenario vor. Schutzraum-Profis werden in den letzten Wochen mit teils panischen Anfragen überhäuft, wie die SRF-«Rundschau» berichtet. Viele wollen demnach wissen, wie Schutzräume eigentlich einzusetzen sind.

    Ukraine-Krieg: Notvorräte und Ersatzteile für Schutzräume gefragt

    Das Problem: Die meisten Schutzräume wurden seit den 70er-Jahren kein einziges Mal kontrolliert. Die Lager von Schutzraum-Firmen sind aktuell fast leer, Ersatzteile und Gasfilter ausverkauft. «Einige kaufen ganze Liegebetten mit dreistöckigen Liegestellen. Andere wollen einfach das Minimum, aber trotzdem eine gewisse Sicherheit haben», sagt ein Schutzraum-Profi.

    Haben Sie wegen des Ukraine-Kriegs ebenfalls Ihren Notvorrat vergrössert?

    Zu ersteren gehört definitiv auch der ehemalige Polizist Benno Panissidi, der sich selbst als «Prepper» bezeichnet. Er möchte für den Notfall vorbereitet sein.

    Panissidi glaubt, dass der Tag der Katastrophe bald kommen werde, wie er in der Sendung erklärt. «Ich muss mir Frühstück, Mittagessen und Abendessen machen können, wenn einmal etwas wäre.»

    «Vorrat reicht locker für ein Jahr»

    Er lagert in seinem Schutzraum etwa 30 bis 40 Jahre haltbares Dosenbrot oder Ei in Pulverform, aber auch Katzenfutter. Wassertanks hat der Ex-Polizist ebenfalls. «Wir leben hier zu zweit. Für uns beide reicht der Vorrat hier locker für ein Jahr», erklärt er.

    Von einigen Menschen erhalte er dafür Lob, andere würden glauben, dass er nicht mehr ganz bei Trost sei. Seit der Ukraine-Krieg begonnen habe, «habe ich immer mehr Rückmeldungen erhalten, dass ich doch ein bisschen recht hatte».

    Nebst den Lebensmitteln hat er auch noch seine frühere Dienstwaffe im Keller sowie Benzinfässer in einem Lagerraum. «Das Benzin habe ich mir besorgt, falls mal eine Rationierung kommen sollte. Ich habe eine Gehbehinderung und bin angewiesen auf das Auto. Dann bin ich doch noch eine gewisse Zeit mobil.»

    Mehr zum Thema:

    Weiterlesen

    Ukraine Krieg
    2'324 Interaktionen
    Kreml prahlt
    Joe Biden Taliban
    52 Interaktionen
    Biden warnt
    Ukraine Konflikt
    94 Interaktionen
    Ukraine-Umfrage

    MEHR UKRAINE KRIEG

    Donald Trump
    346 Interaktionen
    Trump hilft Putin
    Putin Witkoff
    8 Interaktionen
    Moskau
    Putin
    58 Interaktionen
    Berlin
    selenskyj ukraine krieg
    23 Interaktionen
    Drosselung

    MEHR AUS STADT BERN

    s
    SCB-Goalie Hughes
    Tamara Funiciello
    75 Interaktionen
    Tamara Funiciello
    a
    1 Interaktionen
    Biel verliert
    YB
    5 Interaktionen
    Nach Spital-Schock