Tamedia entschuldigt sich bei Millionenerbe Carl Hirschmann

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Tamedia entschuldigt sich beim Millionenerben Carl Hirschmann. Grund dafür sind ältere Berichterstattungen, die seine Persönlichkeit verletzt haben.

    Tamedia Carl Hirschmann
    Genugtuung für Jetsetter Carl Hirschmann: Tamedia hat sich für die Berichterstattung aus der Vergangenheit entschuldigt. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Über Jahre hinweg führten Tamedia und Carl Hirschmann einen Rechtsstreit.
    • Jetzt hat sich das Medienhaus beim Millionenerben entschuldigt.

    Genugtuung für Millionenerbe Carl Hirschmann: Das Medienunternehmen Tamedia hat sich beim ehemaligen Zürcher Clubbesitzer entschuldigt. Grund dafür sind Berichterstattungen über ihn im Zeitraum von November 2009 bis Januar 2012.

    Hirschmann hatte 2011 Klage gegen das Medienhaus erhoben. Er sei durch mindestens 140 Berichte in Medien der beiden Unternehmen in seiner Persönlichkeit verletzt worden.

    Tamedia Annabelle
    Blick auf das Logo am Eingang der Tamedia AG in Zürich. - Keystone

    2017 hiess das Bundesgericht Hirschmanns Beschwerde wegen Persönlichkeitsverletzung teilweise gut. Das Zürcher Handelsgericht stellte zudem fest, dass Hirschmann wegen der Berichte eine schwere immaterielle Unbill erlitten habe. Es habe ihm dafür eine Genugtuung zugeschrieben, schreibt das Medienhaus.

    Nach Ringier entschuldigt sich auch Tamedia

    Nun folgt die Entschuldigung des Medienhauses. Sie wurde heute Donnerstag in der Printausgabe des «Tages-Anzeiger» publiziert, auf dessen Online-Portal sowie in der Pendlerzeitung «20 Minuten».

    «Tamedia AG entschuldigt sich bei Carl Hirschmann für diese Persönlichkeitsverletzungen», heisst es darin. Es seien teilweise spekulative, vor Gericht nicht belegte Vorwürfe in einer Art verbreitet worden, welche die Unschuldsvermutung missachteten. Mit einer Einigung sei der jahrelange Rechtsstreit jetzt beigelegt worden, schreibt das Medienunternehmen.

    Hirschmann bestätigte in einer Mitteilung die Beilegung der Rechtsstreitigkeiten. Er sei zufrieden, «dass sich nach Ringier jetzt auch Tamedia bei mir entschuldigt hat».

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