Baden im Zürcher Lettenkanal bis Ende April verboten
Kein Eisbaden und Schwimmen im Zürcher Lettenkanal bis Ende April: Für Bauarbeiten beim Platzspitzwehr muss das Wasser abgesenkt werden, Schwimmen und Baden sind deshalb in dieser Zeit aus Sicherheitsgründen verboten. Dafür dürfen sich die Fische freuen: Sie erhalten eine Aufstiegshilfe.

Nach über siebzig Betriebsjahren sei das Wehr am Ende seiner technischen Lebensdauer, schreibt die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Zudem könne es im Hochwasserfall zu wenig flexibel gesteuert werden. Aus diesem Grund erneut der Kanton die Wehranlage gemeinsam mit der Stadt Zürich bis Mitte 2028 umfassend.
Dabei erhalten die Fische eine Aufstiegshilfe. Diese entsteht im Damm zwischen der Limmat unterhalb des Wehrs und dem Zuflusskanal zum Kraftwerk Letten. Denn für die Fische sei das Wehr heute ein Hindernis, heisst es.
Mit der neuen Aufstiegshilfe können die Fische dieses Hindernis künftig überwinden und wieder wie einst von der Limmat in den Zürichsee aufsteigen, schreibt die Baudirektion weiter. Dies sei eine wichtige Massnahme zum Erhalt und zur Förderung eines gesunden und artenreichen Fischbestandes.
Für den Bau des Aufstiegs muss der Wasserspiegel im Kanal zwischen Wehr und Kraftwerk Letten während rund drei Monaten abgesenkt werden. Vom 12. Januar bis voraussichtlich Ende April ist daher Baden und Schwimmen im Lettenkanal verboten, da es zu gefährlich sei. Rechtzeitig zur warmen Jahreszeit sollen diese Bauarbeiten aber abgeschlossen sein, heisst es in der Medienmitteilung.






