Swissmedic stellt Mängel bei Hygiene von Medizinprodukten fest
Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic hat bei Spital-Inspektionen Mängel bei der Reinigung und Sterilisation von Medizinprodukten festgestellt. Es erkannte aber auch, dass Spitäler Massnahmen zur Verbesserung der Produktsicherheit ergriffen haben.

Durchgeführt worden seien 28 Inspektionen in 26 Schweizer Spitälern und 2 Dienstleistungsfirmen in den Bereichen Aufbereitung, Instandhaltung und des Systems zur Erfassung und Meldung schwerwiegender Vorkommnisse von Medizinprodukten, teilte Swissmedic am Donnerstag mit. Dabei sei das Heilmittelinstitut auf bekannte Schwachstellen gestossen.
Diese betrafen gemäss Communiqué Mängel bei der Reinigung, der Desinfektion und der Sterilisation von Medizinprodukten in den Aufbereitungsstationen und Endoskopieabteilungen. Diese seien auf mangelnde Qualifikation des Personals und ungenügende Infrastruktur zurückzuführen gewesen.
Anzeichen auf eine akute Gefährdung von Patientinnen und Patienten seien aber nicht festgestellt worden. In einzelnen Fällen hätten aber Sofortmassnahmen verfügt werden müssen, um die Sicherheit von Medizinprodukten zu garantieren.
Positiv hält Swissmedic fest, dass mehrere Spitäler eigenständig Massnahmen zur Verbesserung der Produktsicherheit ergriffen hätten. Die Marktüberwachung habe also eine präventive Auswirkung, so das Heilmittelinstitut.










