Ständeratskommission will bei Erasmus-plus-Kredit abwarten

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Bern,

Der Schweizer Beitrag am EU-Bildungsprogramm Erasmus plus für das nächste Jahr ist in der Finanzkommission des Ständerats (FK-S) umstritten. Die Mehrheit beantragt, vorderhand nicht auf den 193-Millionen-Franken-Kredit einzutreten.

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Ständeratskommission will bei Erasmus-plus-Kredit abwarten. - keystone

Dieser Entscheid fiel mit 7 zu 5 Stimmen, wie die Parlamentsdienste am Donnerstagabend mitteilten. In einem entsprechenden Mitbericht an die federführende Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-S) plädiert die Finanzkommission dafür, den freiwilligen Beitrag im Moment nicht zu leisten.

Die Mehrheit bezweifelt gemäss der Mitteilung den Nutzen des Programms Erasmus plus. Die WBK-S solle den Schweizer Beitrag «kritisch überprüfen» und mögliche Alternativen eruieren. Sollte sich eine schweizerische Lösung als zielführender erweisen, sei eine solche vorzuziehen.

Die Minderheit hält es dagegen für wichtig, den Beitrag im Hinblick auf das Gesamtpaket der Bilateralen III zu genehmigen. Definitiv darüber entscheiden wird das Parlament. Noch im laufenden Jahr dürften die Räte ihre Beratungen über das Gesamtpaket mit der EU aufnehmen.

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Kommentare

User #4373 (nicht angemeldet)

Passt Ihnen diese Aussage nun besser? ablehnen! Für Ausweitung des Erasmus-Programms sollen die Mittel auf 42 Mrd. Euro verdoppelt werden - und zwar nicht für die Förderung europäischer Studenten, sondern um die Zusammenarbeit mit Ländern wie Algerien, Ägypten, Syrien oder Tunesien zu vertiefen

User #4373 (nicht angemeldet)

Ihr Kommentar enthält pauschale und fremdenfeindliche Aussagen gegenüber Migranten und Studierenden aus bestimmten Regionen. Wir bitten Sie, Ihre Kritik am Erasmus-Programm sachlich und ohne rassistische oder xenophobe Verallgemeinerungen zu formulieren.

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