So viele Berner halten sich nicht ans Feuerverbot – Mega-Busse droht
In vielen Teilen der Schweiz gilt derzeit aufgrund der Trockenheit ein Feuerverbot. Trotzdem kommt es zu Verstössen. Das gilt auch für den Kanton Bern.

Das Wichtigste in Kürze
- Da der Regen weiter ausbleibt, gilt in vielen Teilen der Schweiz ein Feuerverbot.
- In zahlreichen Kantonen kommt es zu Verstössen – so auch im Kanton Bern.
- Die Kapo Bern spricht von rund einem Dutzend Verstössen.
Der Sommer zeigt sich derzeit von seiner heissen und trockenen Seite. Seit Wochen bleibt der Regen vielerorts aus, die Böden trocknen aus und die Waldbrandgefahr steigt.
Als Reaktion haben zahlreiche Kantone Feuerverbote erlassen, teils sogar ein absolutes Feuerverbot. In anderen ist nur das Feuern in Wäldern und in Waldnähe untersagt – so beispielsweise im Kanton Bern.
Doch nicht alle halten sich daran.
«Seither wurden rund ein Dutzend Verstösse festgestellt», bestätigt die Kapo Bern gegenüber Nau.ch. Nicht in allen Fällen habe dies zu einer Anzeige geführt. In einem Fall habe ein Verstoss einen Brand ausgelöst.

Wer gegen ein geltendes Feuerverbot verstösst, muss laut Kapo Bern grundsätzlich mit einer Anzeige rechnen. Das bernische Waldgesetz sieht eine Busse von bis zu 20'000 Franken vor, wenn jemand vorsätzlich gegen die Vorschriften verstösst.
Die Kantonspolizei Bern appelliert an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit genüge bereits ein kleiner Funke, um einen Flur- oder Waldbrand auszulösen.

Die Lage entspannt sich auch für den Nationalfeiertag am 1. August nicht. Feuerwerke oder 1.-August-Feuer bleiben daher schweizweit grösstenteils aus.
Ganz darauf verzichten müssen Feuerwerk-Fans aber trotzdem nicht. So wurden beispielsweise die zwei traditionellen Feuerwerke auf dem Thunersee trotz des Feuerverbots bewilligt.








