So hast du das Marzili-Bad noch nie gesehen

    Redaktion
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    Bern,

    Das Marzilibad in Bern ist kaum wiederzuerkennen: Wo sonst Sommergäste liegen, rollen derzeit Bagger. Es läuft die erste Etappe der Gesamtsanierung.

    Marzili.
    Aktuelle Bilder aus dem Marzilibad. - BärnerBär

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Bauarbeiten im Marzilibad laufen in vier Etappen während der Wintermonate.
    • Das Ende der Bauarbeiten ist voraussichtlich auf die Badesaison 2029 vorgesehen.
    • Die Verantwortlichen bauen das Restaurant als Holzbau neu.

    Das Berner Marzilibad zeigt sich derzeit von einer ganz ungewohnten Seite: Wo sonst Tausende Badegäste auf den Wiesen liegen oder sich im Aarewasser abkühlen, stehen aktuell Bagger und Bauzäune.

    Seit dem 1. September 2025 läuft die erste Etappe der Gesamtsanierung des traditionsreichen Freibads. Ein Baukredit in der Höhe von 66,8 Millionen Franken wurde von der Bevölkerung kürzlich freigegeben.

    Marzili
    Die Bagger sind aufgefahren im Marzili. Es wird saniert und umgebaut. - BärnerBär

    Sanierung in vier Etappen

    Die Bauarbeiten sollen in insgesamt vier Etappen durchgeführt werden – jeweils während der Wintersaison. Damit bleibt das grösste und meistbesuchte Flussbad der Schweiz auch während der Umbauzeit in den Sommermonaten zugänglich. Der Abschluss der Sanierung ist auf die Badesaison 2029 vorgesehen.

    Gehst du gerne ins Marzili?

    Gebäude und Becken werden erneuert

    Besonders sanierungsbedürftig sind das Betriebs- und Gastronomiegebäude, die Sanitäranlagen, Garderoben und Schwimmbecken.

    Auch das Restaurant wird abgerissen. An seiner Stelle entsteht ein moderner Holzbau – künftig wird im ersten Stock gegessen.

    Marzili
    Blick über die Aare ins Marzili. - BärnerBär

    Erste Gesamtsanierung seit 50 Jahren

    Zuletzt wurde das Marzili vor fast einem halben Jahrhundert umfassend erneuert. Heute entsprechen wesentliche Teile der Anlage nicht mehr den Anforderungen.

    Ziel des Umbaus sei es, den Charakter des beliebten Flussbads zu bewahren – und gleichzeitig durch gezielte Eingriffe aufzuwerten.

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    Kommentare

    User #2200 (nicht angemeldet)

    Was kostet das Spässchen ? 40 oder 60 Millionen?

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