Snowboard-Pionier Ueli Kestenholz ist tot
Bei einer Tour im Wallis wurde der 50-Jährige von einer Lawine erfasst. Der Olympia-Sieger von 1998 erlag später im Spital seinen Verletzungen.

Das Wichtigste in Kürze
- Der bekannte Snowboarder Ueli Kestenholz ist bei einem Lawinenunglück im Wallis gestorben.
- Die Lawine riss ihn am 11. Januar beim «Hockuchriz» im Wallis mit.
- Kestenholz war Snowboard-Pionier und Olympiabronze-Gewinner 1998.
Der ehemalige Snowboard-Profi Ueli Kestenholz ist bei einem Lawinenunglück im Wallis ums Leben gekommen. Das berichtet die «Berner Zeitung».

Laut Mitteilung der Kantonspolizei Wallis befand sich am Sonntagmittag ein 50-jähriger Snowboarder zusammen mit einem Skifahrer in der Ostflanke des «Hockuchriz» in Richtung «Schreja», als sich auf etwa 2400 Metern Höhe eine Lawine löste und ihn mitriss. Der Skifahrer konnte sich in Sicherheit bringen.
Olympia-Bronze und 2x Gold im Snowboardcross
Der Snowboarder wurde von seinen Begleitern und Rettungskräften mit Unterstützung von drei Helikoptern der Air Zermatt geborgen und zunächst ins Spital Visp, dann nach Sitten geflogen. Dort erlag er seinen Verletzungen.
Personen aus dem Umfeld des Snowboarders bestätigten gegenüber Tamedia, dass es sich bei dem Verstorbenen um Ueli Kestenholz handelt.

Ueli Kestenholz galt als Pionier im Snowboard-Sport. Er gewann unter anderem olympisches Bronze 1998 in Nagano und war auch als Freerider international erfolgreich.
Ausserdem gewann er bei den X-Games 2003 und 2004 jeweils Gold im Snowboardcross. Er konnte in seiner Karriere insgesamt 14 Weltcupsiege holen.
Kestenholz war Vater zweier Buben, Kai (9) und Kalani Mathias (17).












