Ein Berufsabschluss ist laut der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) die beste Prävention vor Armut, weshalb das Positionspapier verbessert wird.
Skos
Die Erwachsenenbildung soll laut der Skos gefördert werden. - Rawpixel.com/Shutterstock.com
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Das Wichtigste in Kürze

  • Um Armut zu verhindern, soll die Erwachsenenbildung gefördert werden.
  • Die Skos will die Erhöhung der Sekundarstufe II-Abschlüsse vorschlagen.

Wer im Erwachsenenalter eine berufliche Grundbildung nachholen will, muss oft hohe Hürden überwinden. Die Skos hat in einem Positionspapier Verbesserungen aufgezeigt.

Als berufsbildungspolitisches Ziel schlägt die Skos im Positionspapier die Erhöhung der Sekundarstufe II-Abschlüsse vor. Abschlüsse für Erwachsene über 25 Jahre sollen um 50 Prozent auf 15'000 pro Jahr innert fünf Jahren erhöht werden. Dies hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag.

95 Prozent sollen einen Sekundarstufe-II-Abschluss haben

Damit solle ein substantieller Beitrag zum bildungspolitischen Ziel geleistet werden. 95 Prozent der Erwachsenen sollen über einen Abschluss auf der Sekundarstufe II verfügen. Also eine berufliche Grundbildung, eine Matura oder einen Fachmittelschulabschluss.

Zeugnis
Ein bayerisches Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife aus dem Jahr 2015 liegt auf einem Tisch. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa - dpa-infocom GmbH

Eine neue Studie zeige die Finanzierungslücken für die direkten und indirekten Bildungskosten detailliert auf. Die Studie wurde laut Mitteilung im Auftrag der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) durchgeführt. Der Schlussbericht biete eine Übersicht über mögliche Unterstützungsformen bei der beruflichen Grundbildung für Erwachsene.

Um die Ziele zur erreichen, brauche es die Zusammenarbeit von Bund, Kantonen, Sozialversicherungen und der Wirtschaft, so die Skos weiter.

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