Sechs Jahre in Zürich sind genug - dann ziehen viele wieder weg

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich scheint für viele Menschen nur ein Zwischenstopp zu sein: Im Schnitt ziehen sie bereits nach sechs Jahren wieder weg. Die Schweizerinnen und Schweizer leben fast neuneinhalb Jahre in der Stadt, bei der ausländischen Bevölkerung liegt dieser Wert nur bei dreieinhalb Jahren.

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    Blick auf die Stadt Zürich. - keystone

    Arbeitsplätze, das Ausbildungsangebot an den Hochschulen und die hohe Lebensqualität locken zwar viele Menschen in die grösste Stadt des Landes. Längerfristig sesshaft werden wollen sie längst nicht alle. Wie eine am Mittwoch publizierte Statistik der Stadt zeigt, ist Zürich für viele Einwohner nur ein Zwischenstopp.

    Im vergangenen Jahr kehrten 9 Prozent der Einwohner der Stadt den Rücken. Die Schweizerinnen und Schweizer lebten bis zu ihrem Wegzug im Schnitt fast neuneinhalb Jahre in der Stadt, die ausländische Bevölkerung nur dreieinhalb. Zwei Drittel der Ausländerinnen und Ausländer wohnten weniger als drei Jahre in Zürich. 41 Prozent sogar weniger als ein Jahr. Ein grosser Teil jener, die wegzogen, war unter 40 Jahre alt.

    Die Statistik zeigt weiter, dass sich die Unterschiede zwischen den Stadtkreisen in Sachen Aufenthaltsdauer langsam angleichen. In den Stadtkreisen 4 und 5 bleiben die Einwohner mittlerweile deutlich länger als noch vor 25 Jahren. Am längsten leben die Einwohner in Schwamendingen (Kreis 12) sowie in Wipkingen und Höngg (Kreis 10).

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