Sean Paul heizt dem Berner Gurtenfestival ein
Der Jamaikaner Sean Paul hat am Mittwochabend als erster Headliner das 43. Gurtenfestival so richtig eingeläutet. Mit seiner ausserordentlichen Hitdichte und zahlreichen Covers verwandelte er den Gurten in eine grosse Dancehall-Party.

Mehrere Tausend Menschen tanzten vor der Hauptbühne zu Hits wie «Get Busy», «She Doesn't Mind» und «Got 2 Luv U». Sean Paul liess sich von zwei Tänzerinnen, DJ, Schlagzeug und Backup-Sängern begleiten. Als weiteres musikalisches Highlight des Eröffnungstages war der US-amerikanische Singer-Songwriter Teddy Swims angesagt.
Trotz unsicherer Wetterprognose blieb das Konzert von Sean Paul trocken. Seine Tore hatte das Festival unter wechselhaftem Wetter geöffnet. Der Wetterumschwung erfolgte am Mittwochmorgen pünktlich auf den Festivalstart und markierte das Ende einer langen Hitzeperiode.
Meteoschweiz prognostizierte auch für die weiteren Festivaltage Regenschauer, teilweise auch Gewitter. Der Dienst erwartete auf dem Gurten für die insgesamt vier Festivaltage Temperaturen von rund 24 bis 30 Grad Celsius.
Eine Neuerung der diesjährigen Ausgabe ist die erhöhte Publikumskapazität. Statt 25‘000 wie bis anhin sind heuer täglich bis zu 27‘000 Besucherinnen und Besucher zugelassen. Als Begründung gaben die Verantwortlichen massive Kostensteigerungen an. Die Sicherheit sei dadurch nicht beeinträchtigt, versprachen sie.
Am Mittwochabend waren sämtliche Mehrtagespässe ausverkauft, bis auf Samstag waren aber noch Tageseintritte zu haben. Als Headliner sollten am Donnerstag die internationalen Musikgrössen Lily Allen und Lorde folgen, am Freitag die Kultband Kraftklub und am Samstag die deutsche Sängerin Nina Chuba.










