Stadt Bern

    Wetterumschwung zum Start des 43. Gurtenfestivals

    Keystone-SDA Regional
    Keystone-SDA Regional

    Bern,

    Das 43. Gurtenfestival hat am Mittwochnachmittag bei wechselhaftem Wetter seine Tore geöffnet. Als Highlight des ersten Festivaltages wurde die Dancehall-Legende Sean Paul erwartet.

    An der Gurtenbahn-Talstation hat das grosse Warten wieder angefangen. (Archivbild)
    An der Gurtenbahn-Talstation hat das grosse Warten wieder angefangen. (Archivbild) - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

    Das Konzert des Jamaikaners war auf 19.45 Uhr angesetzt. Aus dem Line-up vom Mittwoch stachen weiter Teddy Swims, Lunik, Nativ und Danitsa hervor. Den Auftakt des ersten Tages machte die Schweizer Künstlerin Shedea Dona auf der Waldbühne.

    Der Wetterumschwung erfolgte am Mittwochmorgen pünktlich auf den Festivalstart und markierte das Ende einer langen Hitzeperiode. Für den Abend bestand zudem eine gewisse Gewitter-Wahrscheinlichkeit.

    Meteoschweiz prognostizierte auch für die weiteren Festivaltage Regenschauer, teilweise auch Gewitter. Der Dienst erwartete auf dem Gurten für die insgesamt vier Festivaltage Temperaturen von rund 22 bis 28 Grad Celsius.

    Die Festival-Organisation hatte letzte Woche ein Hitzeschutzkonzept vorgestellt. Dazu gehört etwa, dass die ersten Hauptbühnenkonzerte vom Donnerstag, Freitag und Samstag auf der Zeltbühne stattfinden sollen.

    Besuchst du gerne Festivals im Sommer?

    Eine Neuerung der diesjährigen Ausgabe ist die erhöhte Publikumskapazität. Statt 25‘000 wie bis anhin sind heuer täglich bis zu 27‘000 Besucherinnen und Besucher zugelassen. Als Begründung gaben die Verantwortlichen massive Kostensteigerungen an. Die Sicherheit sei dadurch nicht beeinträchtigt, versprachen sie.

    Am Eröffnungstag war von engeren Platzverhältnissen zunächst noch nichts zu spüren – wobei dies auch dem Regen geschuldet sein dürfte. Sämtliche Mehrtagespässe waren ausverkauft, bis auf Samstag waren aber noch Tageseintritte zu haben.

    Auch das neue People-Flow-Tool, das die Wartezeiten live erfasst, zeigte am Mittwochnachmittag keine Auffälligkeiten an: Eine lange Wartezeit gab es bei der Gurtenbahn, die Fusswege und sämtliche WC-Anlagen standen im Ampelsystem auf Grün.

    Kommentare

    User #5161 (nicht angemeldet)

    Und jedes Jahr quetscht man noch mehr Leute auf den Hausberg. Die Sicherheit leide nicht darunter..mag sein, aber man wird den Verdacht nicht los dass es nur ums Abschöpfen von Zahlungswilligen geht, und dies bei eher bescheidenem LineUp.

    User #8845 (nicht angemeldet)

    Dieser Wetterwechsel wurde von mir bereits seit Tagen genau so angesagt ! Wie geht es nun weiter: Das Gewitter Tief wird den Minihitzehype beenden, und nicht nur das - möglich, dass es den "Hochsommer" bis auf Weiteres nicht stattfinden lässt, indem es sich mit jenem über Skandinavien zu einem Tieftrog verbindet ,was wiederum heissen würden: Wechselhaftes, mässig warmes bis kühles "Sommerwetter".

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