Hitze erhöht Gefahr von Astabbrüchen in Bern
Die anhaltende Hitze hat in Bern das Risiko von plötzlichen Astabbrüchen erhöht. Vor allem beim Aufenthalt unter älteren und grossen Bäumen ist erhöhte Vorsicht geboten, wie aus einer Mitteilung der Stadt vom Mittwoch hervorgeht.

Die hohen Temperaturen und die Trockenheit machen demnach den Bäumen und den Grünflächen zu schaffen. Infolge des anhaltenden Hitze- und Trockenstresses können sich die Spannungsverhältnisse im Holz verändern. Zudem besteht die Gefahr, dass sich bereits bestehende innere Schäden im Holz vergrössern.
Betroffene Äste weisen laut der Mitteilung häufig keine äusserlichen Warnsignale auf. Aus diesem Grund seien solche Astabbrüche selbst im Rahmen von fachgerechten Kontrollen nur bedingt vorhersehbar, schrieb die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün.
Das Risiko ist bei grossen und schweren Bäumen besonders hoch. Neben der Trockenheit mahnen die Verantwortlichen auch wegen einer möglichen Gewitterlage zur Vorsicht beim Aufenthalt unter Bäumen.
Die Stadtverwaltung will mit Plakaten an vielbesuchten Orten auf die Gefahren aufmerksam machen. Die Warnhinweise sollen primär bei den Freibädern sowie an weiteren beliebten Badeorten aufgestellt werden, an denen sich viele Besucherinnen und Besucher aufhalten.






