Schwyz

    Dackel beisst Putzfrau – nun verbietet der Kanton Schwyz Büro-Hunde

    Andrea Schüpbach
    Andrea Schüpbach

    Schwyz,

    Ein Dackel beisst die Putzfrau im Regierungsgebäude. Der Kanton Schwyz reagiert. Verwaltungs-Angestellte dürfen ihren Hund nicht mehr zur Arbeit mitnehmen.

    Dackel
    Im Regierungsgebäude des Kantons Schwyz schnappte ein Dackel die Putzfrau. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schluss mit Büro-Hunden auf der Verwaltung des Kantons Schwyz!
    • Die neue Regel gilt am 1. September.
    • Dies nachdem ein Büro-Dackel die Putzfrau gebissen hatte.

    Ein kleiner «Schnapper» – grosse Konsequenzen!

    Kantonsangestellte in Schwyz dürfen ab dem 1. September ihren Hund nicht mehr mit zur Arbeit bringen. In der Verwaltung sind nur noch Diensthunde erlaubt, berichtet der «Bote der Urschweiz».

    Würde es dich stören, wenn Mitarbeiter den Hund mit zur Arbeit nehmen?

    Grund dafür ist ein Biss-Vorfall. Ein kleiner Dackel, den ein Mitarbeiter ins Regierungsgebäude mitbrachte, schnappte die Putzfrau.

    Die Reinigungskraft habe dies als nicht harmlos empfunden. Und die Regierung des Kantons offenbar auch nicht.

    «Praxis eingeschlichen, dass das Mitbringen von Hunden toleriert worden ist»

    Offiziell gelte bereits seit 2010 ein Hundeverbot, heisst es im Bericht weiter.

    Regierungsrat André Rüegsegger sagt aber: «An vereinzelten Stellen hat sich tatsächlich eine Praxis eingeschlichen, dass das Mitbringen von Hunden toleriert oder akzeptiert worden ist.»

    hund büro
    Viele Firmen verbieten Hunde auch aus Hygiene-Gründen. - keystone

    Das Hunde-Verbot könnte nun ein erneutes Nachspiel haben.

    Denn: Einigen Verwaltungs-Angestellten wurde beim Einstellungs-Gespräch versprochen, dass sie den Hund mit zur Arbeit nehmen dürfen.

    Kommt es nun zu Abgängen? Möglich wäre es.

    Auch Coop, Swisscom oder Axa wollen keine Hunde

    Nau.ch berichtete etwa über den Aargauer Lino Haltinner. Er lehnte ein «absolutes Luxusjobangebot» ab. Dies, weil er seine Hündin Lina nicht hätte ins Büro nehmen dürfen.

    Die Verwaltung des Kantons Schwyz ist nicht der einzige Ort, wo Hunde tabu sind. Zum Beispiel wollen auch Swisscom, Raiffeisen, Coop oder AXA keine Vierbeiner bei der Arbeit.

    Letztere nannte gegenüber Nau.ch zwei Gründe: «Zum einen die Hygiene und zum anderen die Rücksichtnahme auf Mitarbeitende, die Angst vor Hunden haben oder allergisch reagieren.»

    Kommentare

    User #4059 (nicht angemeldet)

    Hat Herr Rüegseger nichts besseres zu tun, als mit diesem Vorfall an die Medien zu gehen? Etwas bedenklich... Zumal der Bericht nicht alle Seiten beleuchtet.

    User #4486 (nicht angemeldet)

    Es gibt Menschen die von Hunden absolut keine Ahnung haben und auch nicht nachvollziehen können, wie GUT Hunde den Besitzern und anderen Bürogespänli tuen können. Ich bin mit Hunden gross geworden und habe meine beiden Mädels von meiner alten Heimat Namibia im Flugi mit hier hergenommen. Hunde lügen einen nicht an oder betreiben Rufschädigung hinter dem Rücken. bei Menschen habe ich das doch schon öfters gesehen und es war mir eine Freude diese falschen 50iger zu Feuern.

    Weiterlesen

    Symbolbild Tierschutz
    34 Interaktionen
    Tipps
    Rasta
    59 Interaktionen
    394'000 Follower
    sdf
    277 Interaktionen
    Ansprüche steigen

    MEHR AUS SCHWYZ

    Schübelbach
    Biberbrugg SZ
    Biberbrugg SZ
    -
    75 Interaktionen
    Bodyshaming
    Wangen SZ Luftaufnahme
    Wangen SZ