Schweizer Parlamentarier reisen für Wirtschaftsgespräche in die USA

Keystone-SDA
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Bern,

Nächste Woche besucht die Efta-/EU-Delegation die USA. In Washington und Indiana sollen die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen strategisch gepflegt werden.

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Auch die Zoll-Entwicklungen unter US-Präsident Donald Trump könnten beim Besuch der Efta-/EU-Delegation in den USA eine Rolle spielen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Efta-/EU-Delegation reist für Wirtschafts- und Handelsgespräche in die USA.
  • Sie trifft nächste Woche US-Kongress, Wirtschaftsverbände und Schweizer Firmenvertreter.
  • Ziel der Reise ist die strategische Pflege der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen.

Die Efta-/EU-Delegation der Schweizer Bundesversammlung reist kommende Woche für einen mehrtägigen Arbeitsbesuch in die USA. Im Mittelpunkt stehen Gespräche über wirtschafts- und handelspolitische Fragen.

Wie das Sekretariat der Delegation am Samstag mitteilte, führen die Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier in Washington Gespräche mit Mitgliedern des US-Kongresses sowie mit einer Vertretung des Büros des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer.

Zudem stehen Diskussionen mit Wirtschaftsverbänden und Vertretern von Schweizer Unternehmen in den USA auf dem Programm.

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Donald Trump führt nach der Niederlage vor dem Supreme Court einen neuen Zusatz-Zoll ein. - keystone

Im Bundesstaat Indiana folgen anschliessend Unternehmensbesuche und Gespräche über Investitionen und Fachkräfteentwicklung. Der Bundesstaat im Mittleren Westen der USA sei ein wichtiger Standort der Pharma- und Medizintechnikindustrie, heisst es in der Mitteilung.

Ist die Reise der Schweizer Delegation in die USA notwendig?

Im «volatilen Kontext» der Entscheide von US-Präsident Donald Trump und des obersten US-Gerichtshofs zu Zöllen komme dem parlamentarischen Austausch eine wichtige Rolle zu, hiess es im Communiqué weiter. Ziel der Reise sei die strategische Pflege der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen.

Wie Andrea Anastasi, Leiter Ressort Internationales der Bundeskanzlei, auf Anfrage sagte, war die Reise der Parlamentsmitglieder schon lange in Planung. Sie dauert von Montag bis Freitag. Präsident der Efta-/EU-Delegation der Bundesversammlung ist der Luzerner FDP-Ständerat Damian Müller.

Kommentare

User #1642 (nicht angemeldet)

Ganz einfach, der Bund soll schauen, das man keine Geschäfte mehr mit der USA macht, sondern Lösungen suchen und finden, Unabhängig zu werden. Aber ja die Neutralität, wird bereits mit Teile für Waffen der Russen, auch mit Füssen getreten, trotz Bussen. Kein Wertmetall mehr in die USA oder was sonst noch so gefällt wie Medikamente. Mal sehen wie lange er durchhalten wird.

User #3496 (nicht angemeldet)

Schickt einfach nicht Cassis, der verschenkt grad die Schweiz!

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