An der Physikweltmeisterschaft im rumänischen Timisoara gewannen fünf Schweizer Gymnasiastinnen und Gymnasiasten die Gold-Medaille.
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Formeln auf einer Tafel (Symbolbild) - Pexels
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Das Wichtigste in Kürze

  • Im rumänischen Timisoara fand die Physikweltmeisterschaft statt.
  • Fünf Schweizer Gymnasiastinnen und Gymnasiasten haben die Gold-Medaille gewonnen.

Fünf Schweizer Gymnasiastinnen und Gymnasiasten haben an der Physikweltmeisterschaft in Timisoara in Rumänien die goldene Medaille gewonnen. Sie setzten sich gegen Polen und Singapur durch.

Die fünf Schülerinnen und Schüler präsentierten am «International Young Physicists' Tournament» (IYPT) ihre Lösung zum Problem «Droplet Explosion». Dabei geht es um die Beschreibung des Phänomens, dass ein Tropfen einer Wassermischung auf der Oberfläche einer öligen Flüssigkeit in kleinere Tröpfchen zerfallen kann.

Schweiz setzt sich gegen Polen und Singapur durch

Die Lösung von Jan Kamm (Kilchberg ZH), Anja Christina Duevel (Forch ZH), David Fankhauser (Baar ZG), Chengjie Hu (Zürich) und Joel Tan (Ottenbach ZH) überzeugte die Jury am meisten. Somt sicherte sich die Schweiz vor Polen und Singapur den Sieg, wie der Verein Pro IYPT-CH am Dienstag mitteilte.

Zuvor hatte das Team über ein Jahr lang Lösungen zu 17 Physikproblemen erarbeitet. Mit diesen Lösungen setzten sich die fünf Schülerinnen und Schüler zunächst gegen die nationale Konkurrenten durch.

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Die Schweizer Teilnehmenden an der Physik-Weltmeisterschaft in Rumänien. - Facebook / President of IYPT

Am internationalen Turnier wurden ihre Ergebnisse und Schlussfolgerungen von gegnerischen Teams in einer Diskussion kritisch hinterfragt. Die Leistungen wurden ausserdem von einer fachkundigen Jury benotet. Dadurch hatten sie sich für das Finale gegen Polen und Singapur qualifiziert.

Am Turnier treffen jeweils Teams aus knapp 30 Ländern gegeneinander an. Dabei wird jedes Land von fünf Schülern und Schülerinnen vertreten.

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