Schweizer Nati

    Schweizer Nati: YB-Star Christian Fassnacht tritt zurück

    Christian Fassnacht beendet seine Karriere in der Schweizer Nati: Der 32-Jährige legt den Fokus auf seine Klub-Karriere bei YB.

    Christian Fassnacht Schweizer Nati
    Christian Fassnacht beendet seine Karriere in der Schweizer Nati. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Christian Fassnacht (32) beendet nach 24 Länderspielen mit fünf Toren seine Nati-Karriere.
    • Der Zürcher schaffte mit fast 25 Jahren und ohne Nachwuchs-Einsätze den Sprung ins Nati-Kader.
    • Seither war er zweimal an Weltmeisterschaften und einmal an einer EM-Endrunde mit dabei.

    Wenige Tage nach dem Rücktritts-Drama um Noah Okafor gibt ein weiterer Spieler seinen Abschied aus der Schweizer Nati bekannt: Christian Fassnacht zieht mit 32 Jahren und nach 24 Länderspielen für die Schweiz einen Schlussstrich.

    Christian Fassnacht Schweizer Nati
    Christian Fassnacht gab kürzlich seinen Rücktritt aus der Schweizer Nati bekannt. - keystone

    Anders als bei Okafor verläuft der Rücktritt des YB-Stars aber deutlich unproblematischer: «Ich möchte aufhören, wenn es am schönsten ist – auch angesichts meiner Rolle in der Nati. Ich durfte Teil der grössten WM und des grössten Schweizer Erfolgs sein», zeigt sich Fassnacht dankbar.

    Ohne Nachwuchs-Einsätze in die Schweizer Nati

    «Nun ist der Moment gekommen, den Jungen Platz zu machen», begründet der 32-Jährige seinen Entscheid. Mit zwei WM-Teilnahmen und einer EM-Teilnahme sowie fünf Treffern im Nati-Trikot blickt der Flügelflitzer auf eine erfolgreiche Länderspiel-Karriere zurück.

    Wirst du Christian Fassnacht in der Schweizer Nati vermissen?

    Fassnachts Weg in die Schweizer Nati war höchst ungewöhnlich: Für die Nachwuchs-Nationalmannschaften lief der Zürcher nie auf, kurz vor seinem 25. Geburtstag debütierte er unter Vladimir Petkovic. Zuletzt kämpfte er sich im Vorjahr nach langer Absenz pünktlich zur WM-Vorbereitung nochmals ins Nati-Kader.

    Christian Fassnacht Schweizer Nati
    Erst spät spielte Christian Fassnacht ein erstes Mal für die Schweizer Nati auf. - keystone

    Ins Gedächtnis eingeprägt hat sich sein wohl spektakulärster Auftritt: Beim dramatischen EM-Achtelfinal gegen Frankreich 2021 war Fassnachts Einwechslung der Wendepunkt: Zwei Balleroberungen des YB-Stars leiteten die beiden Treffer zum 2:3 und 3:3 ein. Der Rest ist Geschichte.

    Yakin: «Der Inbegriff des Teamplayers»

    «Ich bin den Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben, wahnsinnig dankbar. Dabei denke ich an Murat Yakin und Vladimir Petkovic, an alle Teamkollegen und Staffmitglieder», blickt Fassnacht zurück. «Genau das macht die Nati aus: das Erlebnis und die gute Zeit miteinander.»

    Dieses Miteinander werde er vermissen, betont der 32-jährige Zürcher. «Zudem war es für mich immer mit grossem Stolz verbunden, die Schweiz vertreten und den Fans etwas zurückgeben zu dürfen.» Nun legt er den Fokus auf seine Klub-Karriere bei YB.

    Christian Fassnacht Schweizer Nati
    Christian Fassnacht schaffte es auf 24 Länderspiele für die Schweizer Nati. - keystone

    «Wir werden Fassi als sehr bodenständigen und loyalen Spieler in Erinnerung behalten. Er war der Inbegriff des Teamplayers und immer mit vollem Einsatz dabei. Dafür gebührt ihm grösster Dank und Anerkennung. Wir wünschen ihm für seine Karriere im Klub von Herzen alles Gute», sagt Nationaltrainer Murat Yakin.

    Kommentare

    User #4873 (nicht angemeldet)

    Er hat für einen Schweizer Fussballer viel erreicht. 24 Länderspiele 2 Tore. Wieviele Schweizer Fussballer können das nie im Leben vorweisen. Die grosse Mehrheit ganz sicher. Über 100 Tore in der Meisterschaft muss einer in der der Neuzeit mit viel mehr Spielen auch zuerst erreichen. Er war nie ein Dreckspieler und ist nie negativ aufgefallen. So hat er seine für Schweizer sehr erfolgreiche Kariere durchgezogen, auch das schafft der grösste Teil der Schweizer Fussballer nicht. Wer den Fussball gerne hat, bedankt sich bei Fasi für viele schöne Erinnerungen und wichtige Tore. Danke du bist ein echter Teamplyer. Hoffe du kannst in Bern noch mit einem Meistertitel glänzen. Viel Glück!

    User #3229 (nicht angemeldet)

    Chrigu Fasnacht wusste schon vor Fasnacht, dass er zurücktreten wird.

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