In der Schweiz nimmt der Verkehr deutlich zu – Kosten steigen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Der Verkehr in der Schweiz hat seit 2000 um rund einen Viertel zugenommen. Gleichzeitig stiegen die Kosten um acht Prozent an.

    Verkehr
    Seit 2000 hat der Verkehr in der Schweiz um rund ein Viertel zugenommen. Auch die Kosten sind angestiegen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Schweiz hat der Verkehr seit 2000 um rund einen Viertel zugelegt.
    • 2023 hat das Kosten von 117 Milliarden Franken verursacht.
    • Die Kosten stiegen gegenüber 2019 um acht Prozent an.

    Der Schweizer Verkehr hat im Jahr 2023 Kosten von rund 117 Milliarden Franken verursacht. Das geht aus den neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik hervor.

    Gleichzeitig nahm das Verkehrsaufkommen seit 2000 deutlich zu, wobei das Auto das dominierende Verkehrsmittel bleibt.

    Die Gesamtkosten des Verkehrs beliefen sich 2023 auf 117 Milliarden Franken. Das schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS) in der Taschenstatistik «Mobilität und Verkehr».

    Personenverkehr um einen Viertel gewachsen

    Der Personenverkehr sei für 77 Prozent dieser Kosten verantwortlich, der Güterverkehr für die restlichen 23 Prozent. Zwischen 2019 und 2023 stiegen die Gesamtkosten um acht Prozent, wie es weiter heisst.

    Im Personenverkehr habe das Verkehrsaufkommen seit dem Jahr 2000 um gut ein Viertel zugelegt. Das Auto dominierte gemäss den Angaben dabei im Jahr 2024 mit einem Anteil von 68 Prozent an den zurückgelegten Personenkilometern. Die Eisenbahn folgte mit 18 Prozent.

    Nutzt du ein Auto?

    Die Menschen in der Schweiz verbrachten täglich durchschnittlich 80 Minuten im Verkehr. Der grösste Teil dieser Zeit, nämlich 41,6 Minuten, entfalle auf Freizeitaktivitäten. Das legen die neuesten Zahlen aus dem Jahr 2021 nahe.

    Die Zahl der Motorfahrzeuge auf den Strassen erreichte 6,9 Millionen. Davon seien 4,8 Millionen Personenwagen, was einer Verdoppelung seit 1980 entspreche. Jedes 20. Auto sei 2025 elektrisch betrieben worden.

    CO2-Emissionen des Verkehrs zurückgegangen

    Im Gegensatz zum Personenverkehr seien die Transportleistungen im Güterverkehr in den letzten zwanzig Jahren weitgehend stabil geblieben.

    63 Prozent der Leistungen wurden demnach auf der Strasse erbracht, 37 Prozent auf der Schiene. Die Zahl der Lastwagen, die die Alpen durchquerten, sank seit dem Jahr 2000 um ein Drittel.

    Trotz des hohen Verkehrsaufkommens seien die CO2-Emissionen des Verkehrs seit dem Jahr 2000 um 16 Prozent zurückgegangen. Im Jahr 2024 war der Sektor für 42 Prozent des gesamten CO2-Ausstosses und 38 Prozent des Energieverbrauchs der Schweiz verantwortlich.

    Positiv entwickelte sich derweil die Verkehrssicherheit: Die Zahl der tödlich verunfallten Personen sank seit den 1970er-Jahren markant.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1586 (nicht angemeldet)

    Bis nach der Abstimmung gewartet mit solchen Meldungen, Gell.

    User #1821 (nicht angemeldet)

    woher das wohl kommen mag? :D

    Weiterlesen

    stau
    263 Interaktionen
    Rekord
    61 Interaktionen
    Laut Umfrage
    Zug Bahnhof
    8 Interaktionen
    Arbeitsweg

    MEHR AUS STADT BERN

    Minerva
    2 Interaktionen
    LIVE ab 19 Uhr
    edi
    217 Interaktionen
    Sperre bleibt
    Bern
    Bern
    4 Interaktionen
    «Schisshüsli»