Eine Schneefront hat in der Nacht auf Samstag Schnee bis ins Flachland gebracht. Auf einigen Bergen wurden Böen von über 100 Stundenkilometer gemessen.
Sturmböen führen  in den Schweizer Wäldern häufig zu Fallholz. (Archivbild)
Sturmböen führen in den Schweizer Wäldern häufig zu Fallholz. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Nacht auf Samstag hat es bis in tiefe Lagen geschneit.
  • Am Morgen dürfte noch mehr Schnee und vereinzelt auch Regen fallen.
  • In der Nacht auf Sonntag ist mit Windböen von bis zu 140 Stundenkilometer zu rechnen.

In der Nacht auf Samstag ist eine Schneefront über die Schweiz gezogen. Sie brachte auch im Flachland verbreitet Schnee bis in tiefe Lagen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt besteht auf den Strassen laut MeteoNews Glättegefahr.

Unterhalb von etwa 500 Metern ist teilweise auch Regen mit dabei, wie SRF Meteo schreibt. Am Samstagmorgen schneit es vor allem am Alpennordhang noch länger.

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Meteo Schweiz warnt vor Schneeglätte. - Twitter

Begleitet war die Schneefront von stürmischen Winden. Auf dem Chasseral im Jura erreichten die Windgeschwindigkeiten 109 Kilometer pro Stunde, wie MeteoNews auf seinem Internetportal schreibt. Auf dem Säntis waren es 105 und auf dem Jungfraujoch 98 Stundenkilometer.

Auf den Bergen ist am Wochenende mit starkem West- und Nordwestwind zu rechnen. Der Wind erreicht laut SRF Meteo in der Nacht auf Sonntag sein Maximum mit Orkanböen bis 140 Kilometer pro Stunde auf den Berggipfeln und 60 bis 100 Stundenkilometer im Flachland.

Im Strassenverkehr gab es in den frühen Stunden des Samstags bislang keine Probleme. Laut den Einsatzzentralen der Kantonspolizeien Zürich und Bern lagen keine Hinweise über Verkehrsstörungen wegen der schneebedeckten Strassen vor, wie es auf Anfrage hiess.

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