Rega rettete 2025 im Durchschnitt täglich 36 Menschen
Insgesamt hat die Schweizerische Rettungsflugwacht im letzten Jahr 20'463 Einsätze in der Schweiz und im Ausland geleistet. Sie transportierte pro Tag durchschnittlich 36 Patientinnen und Patienten.

Im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt liegt die Zahl der letztjährigen Einsätze sieben Prozent höher, wie die Rega am Dienstag mitteilte. Im Vorjahresvergleich seien die Helikoptereinsätze um 3,7 Prozent angestiegen.
Rega leistete im Berichtsjahr 13'168 Patientinnen und Patienten medizinische Hilfe aus der Luft. Diese Zahl decke sich nicht mit den Einsatzzahlen, weil mit einem Flug mehrere Personen transportiert werden können. Hinzu kommen die Flüge mit Bergrettern des Schweizer Alpen-Clubs und Nutztiertransporte für die Landwirtschaft.
Im letzten Jahr summierten sich die Helikoptereinsätze auf 15'265. Während mehr Rettungseinsätze direkt am Ereignisort geleistet wurden (9127 Einsätze, +5,0 Prozent), gingen die Verlegungsflüge zwischen Spitälern leicht zurück (2591 Einsätze, -5,1 Prozent).
Wie viele Einsätze geleistet werden, unterliege natürlichen Schwankungen und sei auch von Wetterbedingungen und dem Freizeitverhalten von Bevölkerung, Touristinnen und Touristen in der Schweiz abhängig. So war die Rega im Juli 2025 wegen Regens weniger in der Luft als im Juni.
Die drei Ambulanzjets der Rega flogen 1049 Einsätze, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Sie brachten dabei 1046 Menschen mit medizinischen Problemen in die Schweiz. Für 310 Personen organisierte die Rega-Zentrale einen Heimflug unter medizinischer Betreuung in Linienmaschinen, ein Rückgang um 2,8 Prozent.
Die Rega-Dienste im Ausland nahmen 2590 Personen in Anspruch. Das waren 1,5 Prozent mehr als 2024. Dabei halfen die Beratungsärztinnen und -ärzte 1234 Personen per Telefon, in 1348 Fällen war ein Rücktransport nötig.










