Ranking zeigt: So mächtig ist der Schweizer Pass
Der Schweizer Pass ist neu auf Platz drei der mächtigsten Pässe weltweit. Noch nie war der Schweizer Pass höher bewertet als jetzt.

Das Wichtigste in Kürze
- Zum ersten Mal in der Geschichte gehört der Schweizer Pass zu den drei mächtigsten Pässen.
- Den ersten Platz belegt der Pass von Singapur. Platz zwei teilen sich Südkorea und Japan.
- Der Aufstieg des Schweizer Passes kam zustande, weil andere Pässe an Macht verloren.
Mit fast keinem anderen Pass kann man so viele Länder ohne Visum bereisen, wie mit dem Schweizer Pass.
Laut dem Henley Passport Index gehört der Schweizer Pass neu zu den Top drei der mächtigsten Pässe. Der Index basiert auf Daten der International Air Transport Association (IATA) – der grössten Reiseinformationsdatenbank.
Heute ist der Schweizer Pass so gut bewertet wie noch nie in der 20-jährigen Geschichte des Indexes. Die Schweiz teilt sich den dritten Platz mit vier anderen Ländern, nämlich Dänemark, Luxemburg, Spanien und Schweden.
Platz zwei teilen sich Japan und Südkorea. Am mächtigsten ist der singapurische Pass. Mit ihm kann man 192 Länder visafrei bereisen.
Schweizer Pass macht zwei Plätze gut
Im Vergleich zu letztem Jahr hat der Schweizer Pass zwei Plätze gutgemacht. Dies, obwohl man heute mit dem Pass weniger Länder visafrei bereisen kann als noch vor einem Jahr. Letztes Jahr waren es noch 190 Länder, heute sind es 186.
Der Aufstieg im Ranking ist damit zu erklären, dass sich die Situation in anderen Ländern ebenfalls verschlechtert hat. Schweizer brauchen neu in Mauretanien, Burkina Faso, Pakistan, Irak, Myanmar und Somalia ein Visum. Aufgehoben wurde die Visumpflicht für Schweizer in Vietnam.
Afghanistan hat aktuell den schwächsten Reisepass. Mit ihm kann man lediglich 24 Länder ohne Visa bereisen.

Einen bemerkenswerten Aufstieg in den letzten 20 Jahren legte der Pass der Vereinigten Arabischen Emirate hin. Zu Beginn der Datenerfassung lag der Pass noch auf Position 62. Durch gezielte Visapolitik und internationale Beziehungen des Staates steht er mittlerweile auf Rang fünf.











