Pipeline

    Pipeline-Umnutzung in St. Gallen und Graubünden

    Graubünden und St. Gallen planen, eine ehemalige Erdöl-Pipeline für den Transport von grünem Wasserstoff zu nutzen.

    Erdöl
    Die Baustelle der Erdöl-Pipeline «Oleodotto del Reno» SA bei Bregenz, aufgenommen am 31. Oktober 1965. - keystone

    Die Regierungen von Graubünden und St. Gallen wollen den Einsatz von grünem Wasserstoff fördern. Für den Transport soll die frühere Erdöl-Pipeline genutzt werden, die als «Oleodotto del Reno» zwischen Genua IT und Ingolstadt D gebaut wurde.

    Die Förderung von nachhaltig produziertem Wasserstoff könne eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung und der Erreichung des Netto-Null-Ziels spielen, teilten die beiden Kantone Graubünden und St. Gallen am Mittwoch mit.

    Mit der Oleodotto-Pipeline gebe es zwischen dem Splügenpass GR und St. Margrethen SG bereits eine Infrastruktur, die zum Transport von Wasserstoff und Strom genutzt werden könnte.

    Zusammenarbeit für Umnutzung

    Die beiden Regierungen hätten an ihrem Arbeitstreffen «den gemeinsamen Willen für eine Umnutzung der früheren Erdöl-Pipeline» signalisiert, heisst es in der Mitteilung. Sie wollen für weitere Abklärungen zusammenarbeiten.

    Die Nutzung von grüner Wasserkraft war auch Thema im Bericht über die «Strategie der Aussenbeziehungen 2024», der im letzten Februar im St.Galler Kantonsrat diskutiert wurde.

    2023 sei innerhalb der Arge Alp (Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer) ein Expertenforum zu diesem Thema durchgeführt worden, informierte die Regierung.

    Strategien für grünen Wasserstoff

    In verschiedenen Mitgliedsländern würden Strategien für grünen Wasserstoff entwickelt. Deshalb solle nun eine Anbindung an Wasserstoff-Pipelines sichergestellt werden. Der Einsatz von Wasserstoff sei vor allem dann sinnvoll, wenn die Energieversorgung nicht durch eine andere Technologie mit einem höheren Wirkungsgrad abgedeckt werden könne, hiess es im Bericht.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    a
    18 Interaktionen
    «Gerontonomie»
    Das sagt Christoph Blocher zur SVP-Bundesratswahl
    2'069 Interaktionen
    Parmelin-Nachfolge

    MEHR PIPELINE

    trump
    11 Interaktionen
    Washington/Riad
    12 Interaktionen
    Riad/Mokka/Teheran
    44 Interaktionen
    Nach Angriffen
    Handelsstreit
    17 Interaktionen
    Washington/Ottawa

    MEHR AUS ST. GALLEN

    Kanton St. Gallen macht Jagd auf Schwarzarbeit
    1 Interaktionen
    «Problem gross»
    FC St.Gallen
    2 Interaktionen
    Nach 2 Siegen in Bern
    7 Interaktionen
    St. Gallen