Parmelin ruft in Rede an Auslandschweizer zu Zuversicht auf
Bundespräsident Guy Parmelin hat in seiner 1. August-Ansprache an die Auslandschweizergemeinde zu Zuversicht und Optimismus aufgerufen. Angesichts von Krisen wie der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS und internationalen Konflikten betonte er die Bedeutung von Solidarität.

Die Schweiz ziehe ihre Kraft aus der Beständigkeit sowie aus demokratischen und freiheitlichen Werten, sagte Parmelin in der am Mittwoch veröffentlichten Video-Ansprache an Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer.
Der 1. August erlaube es, diese Werte zu feiern und darauf zu vertrauen, dass diese Werte Bestand hätten, auch wenn sich die Welt gerade verändere. Denn wer an Bewährtem festhalte, sei seiner Zeit schon wieder voraus. Zudem würden die Werte und die Zuversicht, «die uns in Krisen tragen», über alle Grenzen hinweg verbinden.
Die grosse Solidarität nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana zeige, dass die internationale Gemeinschaft in Krisen trage, so Parmelin weiter. «Wenn es uns gelingt, in akuten Krisen zusammenzustehen, dann sollte es uns auch gelingen, gemeinsame Antworten auf die langfristigen Herausforderungen unserer Zeit zu finden.»
Diese Erfahrung gebe ihm Zuversicht, dass auch für langfristige Herausforderungen gemeinsame Antworten gefunden werden könnten, führte Parmelin aus. Er nehme in seinen Gesprächen auch wahr, dass der Rückhalt für die internationale Rechtsordnung und den freien Handel wieder vielerorts wachse.
Zum Schluss seiner Ansprache wünschte Parmelin im Namen des gesamten Bundesrates allen Schweizerinnen und Schweizern im Ausland einen frohen Nationalfeiertag.






