«Pack sie dir»: Bauer hetzt bei Hof-Kontrolle Hund auf Tierärztin!

Gerrit Fredrich
Gerrit Fredrich

Schwyz,

In Innerschwyz lief ein Hofbesuch aus dem Ruder: Ein Bauer hetzte seinen Hund zweimal gezielt auf eine amtliche Tierärztin.

Hund
In Innerschwyz hetzte ein Bauer seinen Hund zweimal gezielt auf eine amtliche Tierärztin. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Tierärztin wollte die Haltung eines Appenzellermischlings kontrollieren.
  • Der Bauer zeigte sich davon wenig begeistert und hetze den Hund auf die Ärztin.
  • Nun wurde er zu einer bedingten Freiheitsstrafe, sowie Busse verurteilt.

Im vergangenen Oktober wollte eine Tierärztin im Auftrag des kantonstierärztlichen Diensts einen abgelegenen Hof in Innerschwyz kontrollieren. Es ging dabei um die tiergerechte Haltung eines Appenzellermischlings.

Hast du einen Hund?

Schon beim Betreten stellte sich der Bauer quer. Im Eingangsbereich hetzte er plötzlich den Hund auf die Mitarbeiterin des Labors der Urkantone.

Wie der «Bote der Urschweiz» berichtet, bellte das Tier bedrohlich und stürmte auf die Frau zu. Kurz darauf lief der Hund jedoch zu seinem Halter zurück.

Hund wird ein zweites Mal losgelassen

Die Situation eskalierte, als der Landwirt erneut auf den Hund einwirkte. «Pack sie dir», rief er angeblich und zeigte auf die Tierärztin.

Der Mischling sprang die Frau an, biss jedoch nicht zu. Die Inspektorin rettete sich in ihr Auto und verliess den Hof sofort.

Der Besuch auf dem Bauerhof war kein Zufall. Seit 2023 war bekannt, dass der Hund auf dem Hof nicht tiergerecht gehalten wird.

Massive Verstösse am Hof

Laut «Bote der Urschweiz» war der Hund oft stundenlang, auf einem Raum mit wenig Bewegungsfreiheit angebunden. Der Liegeplatz war mit Kot und Urin verschmutzt.

Schon im Vorfeld hatte das Labor den Halter über die Missstände informiert. Die Kontrolle sollte prüfen, ob diese beseitigt worden waren.

Bauernhof
Eine Tierärztin wollte die Haltung eines Appenzellermischlings auf einem Bauernhof kontrollieren. (Symbolbild) - Keystone

Die Aktion hatte nun auch rechtliche Folgen. Die Schwyzer Staatsanwaltschaft verurteilte den Bauern wegen Drohung, Gewalt und Tierschutzvergehen.

Er erhielt eine bedingte Freiheitsstrafe von 90 Tagen. Insgesamt muss der Hundehalter 1860 Franken Busse und Verfahrenskosten bezahlen.

Kommentare

User #4604 (nicht angemeldet)

Diese Tiere gehören verbannt

User #4296 (nicht angemeldet)

Wofür sind Hunde sonst da? 🤷‍♀️👍😅

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