Hund von Millionärin beisst Getränkelieferant – das kostet!

Redaktion
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Zürich,

Der Schäferhund einer Millionärin aus Horgen ZH beisst mehrmals Menschen. Nun muss die Hundebesitzerin eine Geldstrafe von 330'000 Franken zahlen.

Schäferhund
Der Schäferhund einer Millionärin biss in Horgen ZH mehrere Personen. (Symbolbild) - depositphotos

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Millionärin aus Horgen ZH muss eine Geldstrafe von 330'000 Franken zahlen.
  • Ihr Schäferhund hatte auf dem Grundstück der Familie mehrmals zugebissen.

Ein Vorfall aus dem Jahr 2023 hat nun ein juristisches Nachspiel. Ein Getränkelieferant wurde auf dem Grundstück einer Millionärsfamilie in Horgen ZH von zwei Schäferhunden angegriffen.

Der Lieferant erlitt dabei eine Bisswunde am rechten Unterschenkel und eine akute Belastungsstörung, die ihn für anderthalb Jahre vollständig arbeitsunfähig machte.

Pikant: Dies war nicht der erste Vorfall dieser Art auf dem Anwesen der Millionärsfamilie. Die Besitzerin der Hunde war bereits zweimal zuvor wegen ähnlicher Vorfälle verurteilt worden. Im November 2022 und Juni 2023 hatte derselbe Schäferhund einen Masseur und einen Plattenleger gebissen.

Sollte für Schäferhunde eine Maulkorb-Pflicht gelten?

Die Verhandlung vor dem Bezirksgericht Horgen endete laut der «NZZ» mit einem Schuldspruch für die 52-jährige Hundebesitzerin. Sie wurde wegen fahrlässiger einfacher Körperverletzung und Verstoss gegen das Hundegesetz verurteilt.

Die Strafe beläuft sich auf insgesamt 110 Tagessätze à 3000 Franken – unbedingt zu bezahlen. Zusätzlich wurde die Hundebesitzerin noch zu einer Busse von 1000 Franken und zur Übernahme der Verfahrens- und Gerichtskosten verurteilt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Kommentare

User #1591 (nicht angemeldet)

Der Hund hat sein Revier verteidigt, also er hat sich normal und nicht aggressiv verhalten. Einen Biss in die Wade. Wäre er aggressiv, würde der Lieferant nicht mehr leben... Frage ist, warum der Mann einfach reinspaziert, die Halterin hat ihr Grundstück eingezäunt und sicher ein Warnschild aufgestellt. Für mich sieht das aus, als wolle der Mann nun von seiner Lage profitieren. In der Schweiz werden Hunde dafür bestraft, ihre Pflicht zu tun, in dem Fall, das Haus beschützen. Eine schräge Welt.

User #4480 (nicht angemeldet)

Der Hund beisst, das Opfer erleidet Schmerzen, finanzielle Einbussen und kann sich jahrelang mit Versicherungen rumärgern. Und der Staat: kassiert in sechsstelliger Summe ab.

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