Novartis hat neue Daten zum Krebsmittel Kisqali vorlegen. Konkret sei aus Studien nochmals der Überlebensvorteil bei einer Behandlung hervorgegangen.
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Ein Gebäude von Novartis. Der Schweizer Stimmrechtsberater Ethos befürwortet den Rückzug von Novartis aus dem Aktionariat des Pharmakonzern Roche. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Novartis hat neue Daten zum Krebsmittel Kisqali analysiert.
  • Die Daten untermauern den Überlebensvorteil mit einer Behandlung mit Kisqali.
  • Das Mittel ist für Patienten mit Brustkrebs-Diagnose entworfen worden.

Zum bevorstehenden virtuellen Asco-Krebskongress kann Novartis neue Daten zum Krebsmittel Kisqali vorweisen. Aus der Monaleesa-3- und Monaleesa-7-Studie wurde der Überlebensvorteil bei einer Behandlung mit dem Novartis-Mittel untermauert.

Die Analyse, die sich auf zwei Phase-III-Studien bezieht, unterstützt laut Mitteilung von Novartis die Verwendung von Kisqali in der Erstlinienbehandlung. Es sei völlig unabhängig vom Status der Wechseljahre oder der Lage der Metastasen, wird die Expertin Denise Yardley zitiert.

«Patienten mit viszeralen Metastasen haben in der Regel eine schlechtere Prognose und ein höheres Risiko für Therapieresistenz. So sind die konsistenten Gesamtüberlebensergebnisse mit der Kisqali-Kombinationstherapie für diese Patienten überzeugend.»

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