Am Neuchâtel International Fantastic Film Festival wurde «Lapsis» als bester Film ausgezeichnet.
Der Film «Tides» des Schweizer Regisseurs Tim Fehlbaum (links) buhlt am NIFF um den mit 10'000 Franken dotierten «Narcisse H.R. Giger»-Preis. (Archivbild)
Der Film «Tides» des Schweizer Regisseurs Tim Fehlbaum (links) buhlt am NIFF um den mit 10'000 Franken dotierten «Narcisse H.R. Giger»-Preis. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Das Wichtigste in Kürze

  • Die 20.

Die 20. Ausgabe des Neuchâtel International Fantastic Film Festival (NIFFF) ist am Samstag nach neun Tagen zu Ende gegangen. Der Preis für den besten Film ging an die US-Produktion «Lapsis». Der Schweizer Tim Fehlbaum wurde zweifach ausgezeichnet.

Die 20. Ausgabe des NIFFF fand aufgrund der Coronavirus-Pandemie in einem hybriden Format statt. Neben Vorführungen in den Neuenburger Kinos wurden auch Filme via Streaming gezeigt. Die Kinosäle nutzten nur zwei Drittel ihrer Kapazitäten, im Open-Air-Bereich im Zentrum der Stadt gab es über 350 weitere Plätze. Insgesamt schauten sich 34’000 Personen die Filme an, wie das NIFF am Samstag mitteilte.

Die Jury verlieh den mit 10'000 Franken dotierten Narcisse HR Giger-Preis an die bissige Gesellschaftssatire «Lapsis» des US-Amerikaners Noah Hutton. In «Lapsis» übernimmt ein Warenkurier einen seltsamen, aber lukrativen Job: Er vernetzt Metallwürfel im Wald durch kilometerlange Kabel. Die Firma plant Böses, doch es regt sich Widerstand.

Auch das fantastische Filmschaffen aus der Schweiz fand Beachtung. Tim Fehlbaum und seine Produktion «Tides» gewannen den Preis für das beste Produktionsdesign und den RTS-Publikumspreis.

«Tides» konfrontiert die Zuschauerinnen und Zuschauer mit den Folgen einer Klimakatastrophe: Eine durch Unfruchtbarkeit vom Aussterben bedrohte Weltraumkolonie macht sich auf zu einer Erde, die von einer Naturkatastrophe entvölkert wurde. «Ein astrales Abenteuer für die Augen», schrieb das NIFFF.

Für die nächste Ausgabe vom 1. bis 9. Juli 2022 übernimmt der neue Festivalleiter ist Pierre-Yves Walder die allgemeine und künstlerische Leitung des NIFFF.

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