Umwelt

NGO warnt vor Abkommen ohne Schutz von Menschenrechten und Umwelt

Keystone-SDA
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Bern,

Die Menschenrechtsorganisation Voices fordert verbindlichen Schutz von Menschenrechten und Umwelt in Mercosur-Staaten.

Greenpeace Brasilien
Abgebrannter Regenwald in Brasilien. Voices lehnt Abkommen mit den Mercosur-Staaten ab, wenn kein verbindlicher Schutz von Menschenrechten und Umwelt vorgesehen ist. (Archivbild/Symbolbild) - AFP/Archiv

Die internationale Menschenrechtsorganisation Voices lehnt Abkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay ab, wenn kein verbindlicher Schutz von Menschenrechten und Umwelt vorgesehen ist.

Die Nichtregierungsorganisation wies insbesondere auf die Lage in Brasilien hin. In Brasilien gebe es gesetzliche Entwicklungen, die den Umweltschutz und die Rechte indigener Gemeinschaften weitestgehend aushebeln könnten, schrieb Voices (ehemals Gesellschaft für bedrohte Völker) in einer Mitteilung.

Gefahr für Klimapolitik der Schweiz

Daher sei ein Freihandelsabkommen ohne verbindliche und durchsetzbare Umwelt- und Menschrechtsbestimmungen nicht akzeptabel. Weiter warne die Organisation davor, dass das Abkommen die klimapolitischen Anstrengungen der Schweiz untergraben könnte.

Und sie befürchtet auch eine Verbindung zwischen der Schweizer Wirtschaft und der Abholzung des Amazonas sowie Menschenrechtsverletzungen.

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Kommentare

Beowulf

Es braucht keine NGOs, ohne wird Steuergeld gespart.

User #1392 (nicht angemeldet)

Auch diese Zocken andere Menschen nur ab,wer schützt uns von denen? Aber es haben da sicher alle ein Top Einkommen! Das hat man denn halt davon ,wenn man sich in fremden Gewässern noch ein Zubrot verdient ! Heute kann man niemandem mehr trauen, nicht einmal mehr dem Bund. Aber komischer weise ,haben sie sich das alles selber verdient! Ich meine eben,dass man denen nicht mehr traut. Und alle samt gehen mit fremden Steuergelder um ,als ob es ihres wäre. Und da wundert man sich dann noch! An oberster Stelle, von der Leyen. Es braucht endlich eine Stelle, die die Steuergelder für uns Steuerzahler beaufsichtigt! Keine Gelder mehr für Kriege und verderben, und keine Gelder mehr für undurchsichtige und falsch deklariert Verwendungen. Zuerst der Bürger! Ansonsten, sollen es die Parlamentarier und Bundesräte selber berappen!

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