Mercosur

    Schweiz und Efta einigen sich mit Mercosur auf Freihandelsabkommen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Schweiz und die weiteren Efta-Staaten haben sich mit dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur auf ein Freihandelsabkommen geeinigt.

    Guy Parmelin
    Bundespräsident Guy Parmelin hat bei einem Staatsbesuch in Saudi-Arabien ein neues Abkommen über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Investitionen unterzeichnet. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweiz hat sich mit den Mercosur-Ländern auf ein Freihandelsabkommen geeinigt.
    • Die Verhandlungen wurden bereits im Jahr 2017 aufgenommen.

    Die Schweiz und die weiteren Efta-Staaten haben sich laut der Europäischen Freihandelsassoziation (Efta) mit dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur am Mittwoch auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Die Verhandlungen wurden bereits im Jahr 2017 aufgenommen.

    Parmelin in Buenos Aires

    Eine Sprecherin der Efta bestätigte am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine entsprechende Meldung von Reuters. Weitere Informationen sollen um 17.00 Uhr (MEZ) folgen.

    Laut entsprechenden Beiträgen auf der Plattform X verweilt Wirtschaftsminister Guy Parmelin zwecks der Verhandlungen derzeit in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.

    Nebst der Schweiz gehören Norwegen, Island und Liechtenstein der Efta an. Das Wirtschaftsbündnis Mercosur vereinte in diesen Verhandlungen Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay.

    Bolivien trat erst nach dem Beginn der Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen dem Mercosur bei und war daher an den Verhandlungen nicht beteiligt.

    Grosses Zolleinsparungspotential

    Ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten könnte Zolleinsparungen von bis zu 160 Millionen Franken pro Jahr ermöglichen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) auf seiner Webseite schrieb.

    Neben der EU und China beinhalte ein Abkommen mit dem Mercosur das grösste Zolleinsparungspotential aller Schweizer Freihandelsabkommen. Es sei etwa in der Grössenordnung von Indien.

    Gemäss dem Seco waren die Parteien bereits 2019 sehr nahe an einem Abschluss der Verhandlungen. Die Arbeiten hätten sich jedoch verzögert und wurden 2024 wieder aufgenommen mit dem Ziel, sie «in den kommenden Monaten abzuschliessen». Gemäss Angaben des Aussendepartements vom Februar wird eine Unterzeichnung des Freihandelsabkommens im zweiten Halbjahr 2025 angestrebt.

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    Kommentare

    User #4059 (nicht angemeldet)

    Die Bauern wollten das so.

    User #5629 (nicht angemeldet)

    Parmelin entscheidet immer ohne das Volk zu fragen der gehört abgesetzt je schneller je besser für die Schweiz!

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