Neubau des RBS-Depots in Bätterkinden verzögert sich
Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) kann den Depotneubau und Bahnhofsumbau in Bätterkinden erst in rund einem Jahr in Angriff nehmen. Als Grund nennt das Bahn- und Busunternehmen eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Wegen dessen hoher Auslastung verzögere sich das Verfahren.

Die Züge des RBS sind zu Stosszeiten überfüllt. Das Unternehmen strebt deshalb einen Ausbau seines Angebots an mit verlängerten Zügen. Dafür muss in Bätterkinden ein neues Depotgebäude mit Aussenabstellanlage erstellt und der Bahnhof umgebaut werden.
Das Bundesamt für Verkehr genehmigte den Depotneubau und Bahnhofumbau im Mai 2025. Dagegen erhob eine Privatpartei Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht.
Weil das Verfahren dort stocke, verzögert sich der Baustart bis mindestens im Herbst 2027, wie der RBS in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Die Verzögerung verursache bereits heute erhebliche Mehrkosten. Sollte das Verfahren noch ans Bundesgericht weitergezogen werden, könnte sich der Baustart noch weiter nach hinten verschieben.
Der RBS befürchtet nach eigenen Angaben, dass ohne die zusätzlichen Depotkapazitäten bereits getätigte Investitionen in Infrastruktur und Rollmaterial ihren vorgesehenen Nutzen «nur eingeschränkt entfalten» können.










