Verlängerung der RBS-Bahnlinie bis zum Inselareal bleibt Thema
Der Regierungsrat zeigt sich gegenüber einem RBS-Bahnhof beim Inselareal nicht abgeneigt, hat aber Vorbehalte.

Das Wichtigste in Kürze
- FDP-Grossrätin Sandra Hess fordert die Verlängerung der RBS-Linie bis zum Inselareal.
- Der Regierungsrat antwortet zumindest nicht ablehnend, er gibt aber einiges zu bedenken.
- Motionärin Hess findet: «Es bräuchte jetzt das Bekenntnis, die Linie weiterzubauen.»
Warum nicht gleich auch noch das Inselareal per Bahn erschliessen? Die RBS-Linie Richtung Süden könnte entsprechend verlängert werden.

Grund für FDP-Grossrätin Sandra Hess, eine entsprechende Motion einzureichen, denn: Die Kavernen seien im Zuge der Bauarbeiten für den neuen RBS-Bahnhof ausgebrochen und die Tunneleinfahrten gebaut.
«Insel-Bahnhof»: Ja, aber…
Der Bedarf scheint gegeben: Tausende Mitarbeiterinnen, Patienten und Besucherinnen könnten von einer besseren ÖV-Anbindung profitieren.
Bislang war jedoch vor allem von Gelenkbussen für die Buslinie 12 die Rede – nicht von einem «Insel-Bahnhof». Immerhin eine Lösung mit einer neuen Tramlinie wurde in Aussicht gestellt.

Nun hat der Regierungsrat auf die Motion geantwortet und scheint nicht grundsätzlich abgeneigt zu sein. «Es freut mich, dass der Kanton das Anliegen unterstützt», sagt Motionärin Hess dazu. Die Kantonsregierung gibt allerdings zu bedenken: Eine RBS-Linie zum Inselareal ist teuer.
Das könne nur rentieren, wenn auch Synergien genutzt werden könnten, lies: Der Insel-Anschluss in ein Gesamtkonzept eingebunden ist.
FDP-Grossrätin Hess will jetzt ein Bekenntnis
So schreibt der Regierungsrat: «Eine RBS-Haltestelle im Bereich des Inselareals könnte indes in Kombination mit der Erschliessung weiterer Gebiete ihren Nutzen entfalten.»

Dazu wolle man aber zuerst noch die Ergebnisse von noch laufenden Studien abwarten. FDP-Grossrätin Sandra Hess genügt dies als Antwort aber nicht: «Wenn man weiss, wie lange Planungshorizonte sind, bräuchte es jetzt das Bekenntnis, die Linie weiterzubauen.»
Denn, gibt Hess zu bedenken: «Je schneller der Prozess gestartet wird, umso eher kann die Linie weitergebaut werden.» Der Regierungsrat bestätigt derweil, dass man sich nichts verbaue: «Inzwischen ist im Rahmen des laufenden Bauprojekts für den neuen Tiefbahnhof sichergestellt, dass eine Verlängerung Richtung Inselareal möglich bleibt.»












