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Migros lanciert «Save Food»-Angebot gegen Lebensmittelverschwendung

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Zürich,

Die Migros startet mit «Save Food» eine neue Produktlinie, die sich auf nicht normgerechte Früchte und Gemüse spezialisiert. Das Angebot startet zunächst mit Kartoffeln, die nicht der optischen Norm entsprechen.

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Migros lanciert «Save Food»-Angebot gegen Lebensmittelverschwendung. - keystone

Mit der neuen Produktlinie will die Migros Food Waste reduzieren, die Landwirtschaft unterstützen und die Kundschaft sensibilisieren, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Die Save-Food-Produkte können sich beispielsweise durch unregelmässige Formen, kleinere Grössen oder witterungsbedingte Schäden von Standardware unterscheiden, seien aber genau so schmack- und nährhaft.

Den Anfang machen Schweizer Kartoffeln. Diese seien aufgrund der guten Ernte im Jahr 2025 besonders geeignet. Angaben dazu, wann genau die neuen Produkte in den Laden kommen und zu welchem Preis, macht die Migros nicht.

Gemäss dem Jahresbericht 2024 lag der Food-Waste-Anteil der Migros bei 1,18 Prozent, wovon ein Grossteil zu Tierfutter oder zu Biogas verarbeitet werde, nur rund ein Promille aller Lebensmittel muss entsorgt werden.

Hauptkonkurrent Coop hat bereits im Jahr 2013 mit «Ünique» eine Produktlinie für Gemüse und Früchte mit Schönheitsmängeln lanciert. Gemäss eigenen Angaben konnte Coop im Jahr 2024 rund 3020 Tonnen Früchte und Gemüse retten.

In der Schweiz gehen gemäss dem Bundesamt für Bundesamt für Umwelt Bafu jedes Jahr 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel entlang der Wertschöpfungskette verloren. Das entspricht rund 310 kg vermeidbaren Lebensmittelverlusten pro Person und Jahr. Im Rahmen des Aktionsplans gegen die Lebensmittelverschwendung will der Bundesrat die vermeidbaren Lebensmittelverluste bis 2030 gegenüber 2017 halbieren. Auch die Migros hat sich dieses Ziel gesetzt.

Kommentare

User #4640 (nicht angemeldet)

Warum werden Gemüse und Früchte nicht einfach zum gleichen Preis verkauft? Wer setzt denn die Norm fest? Würden die Grossverteiler nicht solche irr(sinnig)en Normen festlegen, könnten sie die Bauern weniger beim Preis drücken, weil etwas nicht ganz formschön ist und alles würde zum gleichen Preis an- und verkauft werden. Es ist doch einfach eine Frechheit der Grossverteiler, mit reduzierten Preisen (und damit verbundener Preisdrückerei bei den Erzeugern) so zu tun, als wäre ihnen etwas daran gelegen, Foodwaste zu verhindern. Das könnte man nämluch am einfachsten mit gleichem Preis für gleiches Produkt, egal welcher Norm (funktioniert in jedem Gemüse- und Früchteladen auch). So sieht es doch eher so aus, als wollten die Grossverteiler damit noch Geld verdienen. Nähme mich nämlich Wunder, ob der Verkaufspreis gleichviel weniger ist als der Ankaufspreis...aber das bezweifle ich!

User #2687 (nicht angemeldet)

Es ist schon spannend mitzuhören, mitzulesen, wie viele nach dem SAFE FOOD darüber nachdenken und trotzdem wollen sie zu jeder Tageszeit alles fressen können. Warum habt ihr euch so selbst erzogen, jede Minute , jedes Lebensmittel in den Mund zu stopfen und abgesehen davon, dass die meisten auch noch Lebensmittel in VC den Mund stopfen, wo nix bringt? Anstatt SAFE FOOD.. SAFE YOURSELF

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