Nvidia beschliesst 150-Milliarden-Dollar-Rückkaufprogramm
Nvidia stockt sein Rückkaufprogramm um 150 Milliarden US-Dollar auf. Gleichzeitig rückt eine Marktkapitalisierung von 6 Billionen US-Dollar näher.

Nvidia hat Ende September ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm über 150 Milliarden US-Dollar beschlossen. Damit steigt das verbleibende Volumen der «Börse Express» zufolge auf 235 Milliarden US-Dollar.
Das Unternehmen will dieses Rückkaufvolumen bis zum Geschäftsjahr 2028 ausschöpfen. Der Verwaltungsrat schafft damit zusätzlichen Spielraum für den Erwerb eigener Aktien.
Parallel dazu erreichte die NVIDIA-Aktie neue Rekordstände an der Börse. Damit rückte auch eine Marktkapitalisierung von 6 Billionen US-Dollar stärker in den Fokus der Anleger.
Optionsmarkt blickt auf weitere Kursziele
Laut «finanzen.net» implizieren die Optionspreise für eine Marktkapitalisierung von 6 Billionen US-Dollar eine Chance von rund 50 Prozent. Für den 18. Dezember steigt diese implizite Wahrscheinlichkeit dem Bericht zufolge auf etwa 67 Prozent.
Deutlich geringer fällt die Wahrscheinlichkeit für eine Bewertung von 7 Billionen US-Dollar aus. Bis zum 20. November signalisiert der Optionsmarkt lediglich eine Chance von ungefähr eins zu 16.
Einige Call-Optionen weisen zudem eine höhere implizite Volatilität als entsprechende Puts auf. Dabei verweist der Bericht auf Barchart-Daten, die von CNBC ausgewertet wurden.
Nvidia: Umsatz wächst um 106 Prozent
Auch das Zahlenwerk von Nvidia weist weiterhin ein starkes Wachstum aus. Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz auf 96,2 Milliarden US-Dollar.
Damit lag der Umsatz 106 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. Für das folgende Quartal stellt Nvidia einen Umsatz von 108,0 Milliarden US-Dollar in Aussicht.
Diese Prognose berücksichtigt laut «finanzen.net» allerdings keine Data-Center-Compute-Umsätze aus China. Ben Emons von Highline Asset Management sieht im erweiterten Rückkaufprogramm zudem ein Signal für Vertrauen in die langfristige KI-Nachfrage.
KI-Boom erhöht Bedarf an Strom
Mit dem Ausbau der künstlichen Intelligenz wächst zugleich der Bedarf an Rechenzentren und Stromversorgung. Der «WallstreetONLINE» zufolge befinden sich weltweit inzwischen mehr als 2500 Gigawatt an Projekten in Netzanschluss-Warteschlangen.
Für den steigenden Strombedarf bis 2030 müssten die jährlichen Netzinvestitionen dem Bericht zufolge deutlich steigen. Aktuell werden rund 400 Milliarden US-Dollar jährlich investiert, während ein Anstieg um etwa 50 Prozent erforderlich sein könnte.

Davon profitieren Unternehmen aus den Bereichen Stromversorgung, Netztechnik, Kühlung und Rechenzentrumsinfrastruktur. Genannt werden unter anderem Vertiv, Eaton, GE Vernova, Hubbell und Siemens Energy.
Schneider Electric kauft PTC
Auch Schneider Electric baut seine Position im Umfeld von Energieinfrastruktur, Automatisierung und Software aus. Der französische Konzern übernimmt den US-Softwareanbieter PTC für 22,6 Milliarden US-Dollar.
Schneider zahlt dem Bericht zufolge 205 US-Dollar je PTC-Aktie. Das entspricht einem Aufschlag von 42,3 Prozent auf den letzten Schlusskurs vor Bekanntwerden der Transaktion.
Der Unternehmenswert einschliesslich Schulden beträgt 23,7 Milliarden US-Dollar. Die nächsten Nvidia-Quartalszahlen werden voraussichtlich Ende November veröffentlicht.
















