Musk gibt Republikanern vor Midterms 276 Millionen US-Dollar
Elon Musk hat US-Medienberichten zufolge vor den wichtigen Zwischenwahlen Anfang November rund 276 Millionen Dollar an die Republikanische Partei gespendet.

Das Wichtigste in Kürze
- Elon Musk, der reichste Mann der Welt, unterstützt die Republikanische Partei bei den Midterms.
- Er gilt als mit Abstand grösster Geldgeber mit einer Summe von 276 Millionen US-Dollar.
- Bereits im Präsidentschaftswahlkampf 2024 hatte Musk über 250 Millionen US-Dollar an Trump gespendet.
Der reichste Mann der Welt, Elon Musk, spendet 276 Millionen Dollar an die Republikanische Partei von US-Präsident Donald Trump. Dies, um Trump bei den Midterms, den wichtigen Zwischenwahlen Anfang November zu unterstützen.
Er sei damit der mit Abstand grösste bekannte Geldgeber der Republikaner im diesjährigen Wahlkampf. Das berichteten die «New York Times» und der Sender CNN unter Berufung auf Sprecher Musks.
Ein Grossteil der seit Juli getätigten Spenden – etwa 158 Millionen Dollar – sei an den «Senate Leadership Fund» geflossen. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Super-Pac der Republikaner. Die Organisation nimmt Gelder in unbegrenzter Höhe an und kann sie zur Werbung für bestimmte Kandidaten oder politische Anliegen verwenden.
Das Kürzel «Pac» steht für «Politisches Aktionskomitee». Mehr als 76 Millionen Dollar seien zudem an das von Musk gegründete «America PAC» geflossen.
Unterstützung bereits vor Präsidentschaftswahl
Musk – der reichste Mann der Welt – hatte im Präsidentschaftswahlkampf 2024 mehr als 250 Millionen Dollar an Trump gespendet. Das brachte ihm zum Beginn von Trumps zweiter Amtszeit im Weissen Haus die Rolle eines engen Vertrauten ein. Er war oft an der Seite des Präsidenten zu sehen und wurde mit der Kürzung der Ausgaben des Staatsapparats betraut.
Musk und seine Mitstreiter im Kürzungs-Gremium Department of Government Efficiency (Doge) gingen dabei zum Teil äusserst rabiat vor. So wurde die Entwicklungshilfe «in den Holzhäcksler geworfen», wie er das formulierte. Es folgten Proteste, die auch auf das Geschäft des von Musk geführten Elektroauto-Herstellers Tesla durchschlugen.
Zur Jahresmitte 2025 folgte der Bruch zwischen Musk und Trump nach einem Streit um ein vom Präsidenten vorangetriebenes Steuergesetz. Musk behauptete danach öffentlich, ohne seine Hilfe wäre Trump gar nicht gewählt worden. Trump sagte, der Milliardär sei nur verärgert, weil er Elektroauto-Subventionen gestrichen habe. Später versöhnten sich Trump und Musk zwar, aber das Verhältnis blieb distanziert.
Mehrheiten der Republikaner wackelig
Die Abstimmung am 3. November wird die Handlungsfähigkeit Trumps im Rest seiner Amtszeit stark beeinflussen. Aktuell halten seine Republikaner die Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Bei den Midterms steht das gesamte Repräsentantenhaus und rund ein Drittel des Senats zur Wahl.
Sollten die Demokraten ihnen auch nur eine davon abnehmen, können sie Gesetzesvorhaben der Trump-Regierung erschweren oder blockieren. Zudem könnten sie die Regierung durch Untersuchungen in Ausschüssen verstärkt kontrollieren.




















