Alarm in Uffizien-Galerie nach Hackerangriff

Keystone-SDA
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Italien,

Aus Angst vor einem spektakulären Einbruch wie im Louvre sind nach einem Hackerangriff auf die Uffizien in Florenz zahlreiche Ausstellungsstücke in Sicherheit gebracht worden. Das Museum – mit mehr als fünf Millionen Besuchern pro Jahr eines der bekanntesten der Welt – liess zudem in aller Eile Türen und Notausgänge zumauern. Nach einem Bericht der italienischen Tageszeitung «Corriere della Sera» versuchten die unbekannten Täter bereits, mit den gestohlenen Daten eine Art Lösegeld zu erpressen.

ARCHIV - Blick in den Innenhof des Uffizien-Museums. Foto: Christoph Sator/dpa
ARCHIV - Blick in den Innenhof des Uffizien-Museums. Foto: Christoph Sator/dpa - Keystone/dpa/Christoph Sator

In vielen Museen rund um die Welt sind die Sorgen vor Einbrüchen seit einiger Zeit gross. Grund dafür ist der spektakuläre Kunstraub im Louvre in Paris, wo im Oktober ein Teil der französischen Kronjuwelen gestohlen wurde. Bei den Uffizien gelang es den Hackern nach Informationen aus Ermittlungskreisen seit Februar immer wieder, in die interne Datenbank einzudringen. Dabei fielen ihnen neben Passwörtern und Zugangsdaten zum Fotoarchiv auch genaue Lagepläne sowie die Standorte der Überwachungskameras in die Hände.

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