Mehr Geld fürs Alpine Museum: auch der Ständerat sagt ja

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    Über 16'000 Personen aus allen Landesteilen unterzeichneten eine Petition zugunsten des Alpinen Museums.

    Museum (Symbolbild)
    Museum (Symbolbild) - Unsplash

    Nach dem Nationalrat hat am Montag auch der Ständerat mehr Mittel für das Alpine Museum in Bern gesprochen. Die Institution erhält neu 780'000 Franken statt 250'000.

    Vergangenes Jahr gab das Bundesamt für Kultur bekannt, den Beitrag an das Alpine Museum um drei Viertel zu kürzen; ein Schock für die Verantwortlichen des Hauses.

    Museumsdirektor Beat Hächler sah die Existenz der Institution in Gefahr, just, nachdem sich das Alpine Museum nach einer Neukonzeption zu einem Forum für alpenpolitische und -kulturelle Fragen gemausert hatte.

    Mit einer Rettungsaktion wurden Öffentlichkeit und Entscheidungsträger mobilisiert. Über 16'000 Personen aus allen Landesteilen unterzeichneten eine Petition zugunsten des Alpinen Museums. Auch aus dem europäischen Alpenraum kam Unterstützung.

    Vergangene Woche stimmte der Nationalrat einer Erhöhung des Bundesbeitrags für Museen und Sammlungen um 530'000 Franken zu Gunsten des Alpinen Museums zu. Damit war ein wichtiger Vorentscheid gefallen. Entsprechend erleichtert zeigte sich Hächler am vergangenen Donnerstag.

    Am Montag zog nun der Ständerat nach und stellte die 530'000 Franken im Budget 2019 und in den Finanzplänen 2020 bis 2022 ein. In Zukunft will das Alpine Museum noch stärker zu einem nationalen Kompetenzzentrum für materielle und immaterielle alpine Kultur werden. Weiterentwickeln will Hächler gegenwartsnahe Themen unter Einbezug lokaler oder regionaler Akteure.

    Als Beispiel nannte der Museumsdirektor etwa die laufende Ausstellung zum Thema Lawinen. Dazu habe man mit Leuten aus Airolo TI zusammengearbeitet. Die Ausstellung wird dort auch zu sehen sein. Ziel ist es, die Institution in der ganzen Schweiz sichtbarer zu machen.

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