Klimastreik

    Klimastreik: Am 21. Mai soll trotz Pandemie gestreikt werden

    Nick Mäder
    Nick Mäder

    Bern,

    Wegen der Corona-Pandemie musste der «Strike for Future» letztes Jahr abgesagt werden. Nun bereiten sich die Aktivisten vom Klimastreik für neue Demos vor.

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    Annika Lutzke vom Klimastreik Schweiz spricht über die Pläne für den «Strike for Future» am 21. Mai. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vor einem Jahr musste der «Strike for Future» abgesagt werden.
    • Am 21. Mai soll nun der nächsten grosse Klima-Aktionstag über die Bühne gehen.
    • Nebst dezentralen Aktionen sind auch mehrere Grossdemonstrationen geplant.

    Nach der coronabedingten Absage des «Strike for Future» im letzten Jahr soll es nun weitergehen: Für den 21. Mai planen die Klimaaktivisten den nächsten grossen Aktionstag für eine nachhaltigere Gesellschaft.

    Die Vorbereitungen dazu laufen derzeit auf Hochtouren. Trotz der aktuell geltenden Restriktionen sollen nächste Woche mehrere Tausend Menschen für einen besseren Klimaschutz auf die Strasse gehen.

    Klimastreik plant mehrere Grossdemos

    Funktionieren soll dies mithilfe eines Ordnungsdienstes, der die Aktivisten an die Einhaltung des Schutzkonzepts erinnern wird. Masken- und Abstandspflicht sollen stets eingehalten werden.

    Klimastreik Demo
    Heute hat die Bewegung Klimastreik Schweiz mehrere Grossdemonstrationen geplant (Archivbild). - keystone

    «Wir wollen Menschenansammlungen nicht verhindern. Es sind mehrere Grossdemonstrationen geplant, die meistens auch bewilligt sind», sagt Annika Lutzke vom Klimastreik Schweiz.

    Nebst den Grossdemos würden aber auch viele kleinere Aktionen stattfinden, die dezentral über die Bühne gehen. In der ganzen Schweiz sind laut Angaben der Organisatoren über 75 Veranstaltungen geplant.

    Eine erneute Absage des «Strike for Future» sei nicht in Erwägung gezogen worden. Lutzke klärt auf: «Wir wissen mittlerweile viel mehr über die Pandemie. Für uns ist klar, dass wir unsere demokratischen Rechte auch nicht in einer Krisensituation aussetzen lassen.»

    Breites Forderungsgebiet der Klimaaktivisten

    Für die Aktivisten ist klar, dass es weiteren Widerstand braucht, um eine ökologische Transformation erreichen zu können.

    Die Forderungen sind mit 14 verschiedenen Gebieten breit ausgelegt und gehen weit über klimatechnische Aspekte hinaus. Weil die ökologischen und sozialen Krisen aber eng miteinander verknüpft seien, können diese aus Sicht der Aktivisten gemeinsam angegangen werden.

    Unia Klimastreik
    Die Gewerkschaft Unia beteiligt sich am «Strike for Future» am 21. Mai. - keystone

    Für den Aktionstag von nächster Woche hat der Klimastreik unter anderem mit der Gewerkschaft Unia und anderen sozialen Bewegungen zusammengespannt. Ziel sei es, gemeinsam eine «soziale, feministische und ökologische Zukunft zu schaffen», sagt Lutzke zu Nau.ch.

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